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Zwei Raumfahrer mussten nach Fehlstart notlanden

Der Start einer Sojus-Rakete mit zwei Raumfahrern an Bord geht schief. Die beiden Raumfahrer können notlanden und überleben unverletzt.

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Zwei Raumfahrer wollten am Donnerstag an Bord einer sogenannten Sojus-Rakete zur Internationalen Raumstation ISS fliegen. Um 14.40 Uhr Ortszeit startete die Rakete in Baikonur in Kasachstan, doch dann gab es riesige technische Probleme. Nur 119 Sekunden nach dem Start schaltete sich die Rakete ab. Die zwei Raumfahrer an Bord konnten etwa 400 Kilometer vom Startpunkt notlanden. Sie wurden unverletzt von Rettern gefunden.

Start der Sojus-Rakete in Baikonur zur Internationalen Raumstation ISS, aufgenommen am 11.10.2018
Kurz nach dem Start der Sojus-Rakete in Baikonur gab es Probleme. Quelle: Reuters

Wie geht es jetzt weiter?

Die Sojus-Raketen sind momentan die einzige Möglichkeit für Raumfahrer, zur ISS und wieder zurück zu kommen. Jetzt soll erst einmal herausgefunden werden, was genau das Problem mit der Rakete war. Erst dann entscheiden die Raumfahrt-Experten, ob es weitere Starts von Sojus-Raketen geben soll und wann Raumfahrer damit wieder zur ISS fliegen können.

Der deutsche Astronaut Alexander Gerst steht im Raumanzug in der ISS am 03.10.2018 im Weltraum.
Der deutsche Astronaut Alexander Gerst Quelle: dpa

Auf der ISS wartete unter anderem der deutsche Kommandant Alexander Gerst auf seine neuen Kollegen. Geplant ist, dass er im Dezember wieder zurück zur Erde kommt. Es könnte jetzt passieren, dass er noch ein bisschen länger auf der ISS bleiben muss. Doch keine Sorge, die Raumfahrer auf der ISS sind gut versorgt. Außerdem ist eine große Sojus-Kapsel noch an der ISS angedockt. Sie könnte im Notfall alle ISS-Raumfahrer wieder zurück zur Erde bringen.

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