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Flüchtlinge in Deutschland

CDU und CSU sind sich nun einig, wie viele Flüchtlinge Deutschland jedes Jahr höchstens aufnehmen soll.

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Nach der Bundestagswahl wollen diese großen Parteien darüber verhandeln, ob sie miteinander regieren wollen: CDU/CSU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen. Das Problem ist nur: Diese Parteien haben verschiedene Meinungen zu einigen Themen. Um sich also zu einigen, muss es sogenannte Sondierungsgespräche geben. In diesen Gesprächen wird viel darüber diskutiert, welche Gemeinsamkeiten die Parteien haben und bei welchen Themen sie Kompromisse schließen müssen.

Horst Seehofer (CSU) und Angela Merkel (CDU)
Horst Seehofer (CSU) und Angela Merkel (CDU) Quelle: reuters

Es gibt aber noch ein Problem: Die Union ist sich innerhalb ihrer Gruppe in einigen Themen nicht einig. Union, das sind CDU und CSU. Die CSU kann nur in Bayern gewählt werden, die CDU in allen anderen Bundesländern. In der deutschlandweiten Politik gelten sie aber als eine gemeinsame Gruppe. Bevor die Union also mit den anderen Parteien Gespräche führt, müssen sich CDU und CSU einigen.

Bei der Frage, wie viele Flüchtlinge nach Deutschland kommen dürfen, gab es lange Streit zwischen CDU und CSU. Jetzt haben sie sich aber geeinigt: Höchstens 200.000 Flüchtlinge sollen im Jahr nach Deutschland kommen dürfen. Das bedeutet aber nicht, dass diese Zahl jetzt schon beschlossen ist. Die Union muss zuerst auch mit der FDP und der Partei Bündnis 90/Die Grünen darüber sprechen.

Diese Gespräche werden wohl nicht einfach werden. Die Grünen sind dagegen, festzulegen, wie viele Flüchtlinge nach Deutschland kommen dürfen.

Nicht nur zu diesem Thema haben die Politiker dieser Parteien unterschiedliche Ideen. Jede Partei möchte möglichst viele eigene Ideen durchsetzen. Um trotzdem gemeinsam regieren zu können, müssen die Politiker in den nächsten Wochen also sehr viel miteinander diskutieren.

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