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Schiffsunglück vor der französischen Küste

Im Atlantik vor der Westküste Frankreichs ist vergangene Woche ein Frachtschiff verunglückt. Seitdem läuft Öl aus den Tanks des Schiffes und treibt auf dem Meer.

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Einsatzkräfte kämpfen gegen die Ölteppiche auf dem Meer. Sie versuchen ein weiteres Ausbreiten des Öls zu verhindern und es abzupumpen. Das Öl stammt aus den Tanks des Frachtschiffes "Grande America", das am Dienstag nach einem Brand an Bord untergegangen war. Die Besatzung des Schiffs hatte zuvor vergeblich versucht, das Feuer zu löschen und wurde auf ein anderes Schiff in Sicherheit gebracht.

Ölteppich
Insgesamt drei Ölteppiche treiben wohl auf die Küste Frankreichs zu.
Quelle: dp

Wird das Öl an Land gespült?

Das Containerschiff "Grande America" steht in Flammen im Golf von Biskaya vor der Westküste Frankreichs am 11.03.2019
Das Containerschiff "Grande America" hatte gebrannt und ist nun untergegangen.
Quelle: dpa

Die Helfer sind dauernd im Einsatz, doch bisher ist die Situation noch nicht unter Kontrolle. An Bord des Schiffes waren viele Container und wohl auch sogenanntes Gefahrgut - also giftige Stoffe, die nun möglicherweise im Meer treiben. Am meisten Sorge bereitet den Experten allerdings das auslaufende Öl. Insgesamt drei große Ölteppiche haben sie auf dem Meer entdeckt, die nun in Richtung französische Küste treiben. Schon jetzt ist das eine Gefahr für Meeresbewohner. Sollte das Öl die Küste erreichen, könnte das für weitere Tiere und Pflanzen schlimme Folgen haben. Das Öl könnte sich am Strand festsetzen und mit dem Erdboden vermischen. Für viele Insekten und kleine Lebewesen im Erdreich wäre das eine große Gefahr - aber auch für Seevögel. Kommen sie mit dem Öl in Kontakt, verklebt ihr Gefieder und die Tiere können nicht mehr fliegen.

Eine Katastrophe verhindern

Am Sonntag gab es Gerüchte, dass bereits an einigen Stränden Öl angespült worden sein soll. Doch Experten konnten Entwarnung geben. Es handele sich um normale Verschmutzungen aus dem Meer - zum Beispiel Algen und angespültes Treibholz. Am Montag soll weitere Hilfe aus Spanien eintreffen und die Einsatzkräfte bei der Reinigung des Meeres unterstützen. Experten geben die Hoffnung nicht auf, dass eine größere Ölkatastrophe verhindert werden kann.

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