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Nach dem Orkan

Das Orkantief "Sabine" ist mit mehr als 100 km/h über Deutschland gerast. Auch am Dienstag weht an einigen Orten noch ein heftiger Wind, doch der große Sturm ist vorbei. Vieles muss noch aufgeräumt werden.

Datum:
nach orkan schuldach
Das Dach dieser Grund- und Mittelschule in Bayern wurde vom Sturm beschädigt.
Quelle: dpa

Am Dienstag gab es jede Menge aufzuräumen nach dem Orkantief "Sabine". Es war von Sonntagnachmittag bis Montagnacht über Deutschland hinweggezogen. Mancherorts raste es dabei etwa so schnell wie Autos auf der Autobahn fahren. Bäume wurden umgeknickt, Bauzäune umgerissen, Trampoline und Werbetafeln flogen durch die Gegend. Vor allem, weil Bäume umstürzen und Gegenstände durch die Luft gewirbelt werden konnten, war es ziemlich gefährlich, draußen herumzulaufen. Viele Schulen und Kitas blieben deshalb vorsichtshalber geschlossen.

Züge fuhren nicht, Straßen waren blockiert

Bei dem Sturm wurden mindestens 15 Menschen verletzt, sie wurden zum Beispiel von Ästen am Kopf getroffen. In Bayern waren zehntausende Menschen ohne Strom, weil Bäume auf Stromleitungen gefallen waren und diese beschädigt hatten. Züge im Fernverkehr - also Züge, die normalerweise quer durch ganz Deutschland fahren - fuhren zeitweise gar nicht mehr. Zum einen wurde der Zugverkehr vorsichtshalber gestoppt, damit die Fahrgäste nicht über Nacht in den Zügen festsitzen würden, falls etwas passiert. Zum anderen waren an manchen Orten auch schon Schienen durch umgestürzte Bäume blockiert. Auch einige Straßen waren blockiert, und viele Flüge fielen aus.

Straße räumen nach Orkan Sabine Bayern
In Bayern räumen Feuerwehrleute eine Straße, die von einem umgestürzten Baum versperrt wird.
Quelle: dpa

Schule: Einige von euch hatten am Montag "sturmfrei"

Weil die Orkanböen so gefährlich sein können, hatten etliche Schulen beschlossen, am Montag den Unterricht ausfallen zu lassen, damit den Schülern und Lehrern auf dem Weg zur Schule nichts passiert. In vielen großen Städten wie Köln, Düsseldorf, Dortmund oder Bremen fiel der Unterricht aus, teilweise auch in Bayern, Hessen, Niedersachsen und Baden-Württemberg. Einige Schulen, zum Beispiel in Teilen Bayerns, bleiben auch am Dienstag noch geschlossen. Unten auf der Seite könnt ihr uns schreiben, wie das bei euch geregelt ist.

Auch in anderen Ländern gab es Sturm

Das Sturmtief war auch in anderen Ländern unterwegs, dort heißt es übrigens "Ciara". Besonders heftig war es in Großbritannien - bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h. Dort mussten hunderte Flugzeuge am Boden bleiben, zehntausende Häuser und Wohnungen waren ohne Strom, es gab starken Regen und Überflutungen. Auch in Frankreich gab es Stromausfälle, rund 130.000 Häuser und Wohnungen waren betroffen, der Zugverkehr war stark gestört. Außerdem zog das Orkantief über Schweden, die Niederlande, Belgien, Luxemburg und Polen hinweg.

Nach Orkan in Großbritannien Blackpool
In dem englischen Badeort Blackpool schlagen Wellen über die Uferpromenade.
Quelle: dpa

Fakten: Von Orkan bis Zyklon

Hattet ihr auch sturmfrei, wie habt ihr den Sturm-Tag verbracht? Schreibt uns hier:

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