Sie sind hier:

Im Internet lauern viele Verbrecher

Die Polizei warnt: Verbrecher nutzen immer häufiger das Internet, um Verbrechen zu begehen. Die Polizei will in Zukunft mehr gegen diese sogenannte Cyberkriminalität unternehmen.

Datum:

Fast 90.000 Verbrechen wurden in Deutschland 2018 über das Internet begangen. Das sind zumindest die Fälle, die der Polizei bekannt sind. Sie vermutet, dass noch deutlich mehr Verbrechen begangen werden, von denen sie allerdings nichts mitbekommen hat. Ein häufiges Verbrechen ist der Klau von Daten - zum Beispiel von Nutzernamen und Passwörtern.

 Ein Mann am Laptop versucht auf illegale Weise Passwörter und Seiten im Internet zu hacken.
Verbrecher versuchen zum Beispiel, Nutzernamen und Passwörter zu klauen.
Quelle: picture alliance/APA/picturedesk.com

Wie funktioniert der Datenklau?

Verbrecher klauen zum Beispiel Nutzernamen und Passwörter von NUtzern von Onlineshops im Internet. Mit den geklauten Daten melden sich die Verbrecher dann später beim Onlineshop an und kaufen dort ein – ohne zu bezahlen. Bezahlen muss dann nämlich der, von dem sie Zugangsname und Passwort geklaut haben. Weitere Beispiele für Cyberkriminalität findet ihr im verlinkten Video.

Neue Abteilung bei der Polizei

Die Polizei hat nun angekündigt, mehr gegen die Verbrechen im Internet zu tun. Ab April 2020 soll es eine eigene Abteilung geben, die sich nur um Kriminalität im Internet kümmern soll. Die Polizei verfolgt damit zwei Ziele. Zum einen sollen Verbrechen im Internet besser aufgeklärt werden. Im vergangenen Jahr wurde nämlich nicht einmal die Hälfte der Täter geschnappt. Zum anderen soll mehr gegen die Verbrechen im Internet unternommen werden, damit es insgesamt weniger Verbrechen gibt.

Besondere Gefahr für Kinder und Jugendliche

Doch nicht nur für Benutzer von Onlineshops lauern im Internet Gefahren. Eine besondere Form von Verbrechen im Internet betrifft vor allem Kinder und Jugendliche: das Cybergrooming. Dabei geht es darum, dass Erwachsene versuchen, Kinder und Jugendliche im Internet sexuell zu belästigen - zum Beispiel in Chats von Computerspielen oder sozialen Netzwerken. Was es genau damit auf sich hat, erfährst du im verlinkten Video. Außerdem gibt es noch ein Video, in dem ihr erfahrt, wie ihr euch vor Cybergrooming schützen könnt.

Mehr über das Internet und Soziale Netzwerke

Social Media Applikationen

ZDFtivi | logo! -
Internet und soziale Netzwerke
 

Welche Angebote gibt es im Netz und wie könnt ihr eure Daten schützen?

Gemerkt auf "Mein ZDFtivi" Nicht mehr gemerkt Mag ich Mag ich nicht mehr Gemerkt auf "Mein ZDFtivi" Nicht mehr gemerkt Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du bist dabei, den Kinderbereich zu verlassen. Möchtest du das wirklich?

Wenn du den Kinderbereich verlässt, bewegst du dich mit dem Profil deiner Eltern in der Mediathek!