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Viele Urlauber sind sauer

Sie hatten ihren Urlaub bei "Thomas Cook" gebucht. Jetzt hat die Firma bekannt gegeben, dass sie pleite ist - also kein Geld mehr hat.

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Urlaub - das bedeutet eigentlich, entspannt zu sein, eine gute Zeit zu haben und am Ende erholt nach Hause zu kommen. Darauf freuen sich viele das ganze Jahr über. Doch Hunderttausenden Urlauberinnen und Urlaubern ging es nun ganz anders. Sie hatten ihren Urlaub über die Firma "Thomas Cook" gebucht - und darüber haben sie sich wahrscheinlich richtig doll geärgert. Denn die Firma hat nun Insolvenz angemeldet. Sie hat also kein Geld mehr. Was Insolvenz bedeutet, erfahrt ihr im verlinkten Artikel weiter unten.

Thomas Cook Pleite
Viele Urlauber sind genervt.
Quelle: reuters

Was ist passiert?

Die Firma "Thomas Cook" bietet seit vielen Jahren Reisen an. Zu dieser Firma gehört zum Beispiel auch "Neckermann Reisen", die Fluglinie "Condor", "Bucher Reisen", "Öger Tours" und "Air Marin". Man konnte bei den Firmen Flüge oder sogar sogenannte Pauschalreisen buchen. Bei Pauschalreisen werden Flüge und Unterkunft in einem gebucht. Viele Menschen haben Reisen über "Thomas Cook" oder die anderen Firmen gemacht. Für 600.000 Urlauber ist das ein richtiger Schock.

  • Manche müssen ihren Urlaub abbrechen und werden nach Hause geholt. Das kann allerdings eine Weile dauern.
  • Andere müssen ihren Urlaub abbrechen und sogar selbst dafür sorgen, dass sie wieder nach Hause kommen.
  • Einige wären am Montag oder Dienstag in den Urlaub gestartet, ihre Reise würde von "Thomas Cook" aber abgesagt.

Viele ärgern sich jetzt nicht nur, dass ihnen ihr Urlaub vermiest wurde. Es ist nämlich auch noch nicht klar, ob und wie viel Geld die Betroffenen zurückbekommen.

Fluglinie "Condor" fliegt weiter

Ein Boeing 757-300 von der Fluggesellschaft Condor (Thomas Cook) am Düsseldorfer Flughafen am 23.09.2019
Flugzeug der Fluggesellschaft Condor
Quelle: Reuters

Alle Urlauber, die bei "Condor" ihre Flüge gebucht haben, haben Glück. "Condor" fliegt weiter. Denn Deutschland, vor allem das Bundesland Hessen, will dem Flugunternehmen viel Geld leihen: 380 Millionen Euro. Das Geld braucht "Condor", um sich von "Thomas Cook" zu trennen und weiterfliegen zu können. "Condor" muss das Geld so schnell es geht wieder zurückzahlen.

Einige finden es gut, dass Deutschland "Condor" diesen Kredit gibt, denn dort arbeiten sehr viele Menschen. Ohne das Geld wären deren Jobs in Gefahr. Und: Die Urlauber freut’s natürlich auch. Andere finden, dass es nicht die Aufgabe der Bundesregierung ist, private Firmen wie "Condor" zu retten. Bis "Condor" das Geld bekommt, braucht es aber noch eine Bestätigung von der EU in Brüssel. Dann entscheidet sich, wie lange "Condor" noch fliegen kann.

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