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Schüler-Proteste für strengere Waffengesetze

Sie sind hartnäckig: In den USA haben am Freitag wieder Tausende Schüler gegen Waffengewalt demonstriert.

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Immer wieder protestierten Menschen in den USA gegen zu lockere Waffengesetze. Doch diese Proteste sind meistens immer wieder ziemlich schnell verstummt und haben kaum etwas verändert. Doch jetzt bleiben vor allem viele Schüler und Schülerinnen in den USA an dem Thema dran. Auch am Freitag gab es wieder Protestaktionen: Um 10:00 Uhr US-amerikanischer Zeit verließen zeitgleich Tausende Schüler in dem ganzen Land ihre Klassenräume und das Schulgelände und traten in einen Schulstreik. Statt in der Schule zu lernen, demonstrierten sie zum Beispiel. Die Schüler wählten diesen Freitag für die Protestaktion aus einem bestimmten Grund: Am 20. April 1999 wurden bei einem Amoklauf an der Columbine High School im US-Bundesstaat Colorado zwölf Schüler und ein Lehrer getötet. Deshalb erinnerten die Schülerinnen und Schüler am Freitag auch an die Opfer dieses Amoklaufes.

Schülerin bei Anti-Waffen-Demo in USA
"Don't shoot" - also "Nicht schießen" steht auf den Händen dieser Schülerin. Quelle: reuters

Schüler starteten Protestaktion

An der Spitze dieser Protestaktionen stehen Schüler und Schülerinnen einer Schule in Parkland, im US-Bundesstaat Florida. Dort hatte ein Jugendlicher bei einem Amoklauf am 14. Februar 17 Menschen getötet. Seitdem setzen sich die Parkland-Schüler für strengere Waffengesetze in den USA ein. Denn sie sind der Meinung, dass solche Amokläufe verhindert werden könnten, wenn es strengere Waffengesetze geben würde. Mit ihrem lautstarken Protest wollen sie die Politiker dazu bringen, die Waffengesetze in den USA strenger zu machen.

Anders als in Deutschland ist es in den USA relativ einfach, Waffen zu kaufen. Fast jeder in den USA hat das Recht, eine Waffe zu besitzen. Viele US-Amerikaner finden das auch gut. Sie sagen, Waffen sind wichtig, um sich zum Beispiel gegen Verbrecher verteidigen zu können.

Änderung der Waffengesetze

Viele fordern aber jetzt von den Politikern, dass sie die Gesetze ändern, damit nicht mehr so viele Menschen so einfach an Waffen kommen. US-Präsident Donald Trump hatte nach dem Amoklauf in Florida eigentlich versprochen, dass er etwas verändern will. Doch noch hat er nicht viel unternommen. Ein kleiner Erfolg: Ein besonderes Zubehör, dass Waffen noch gefährlicher macht, weil man damit noch schneller schießen kann, soll nun verboten werden. Den Schülern aus Parkland wird das sicher noch nicht reichen. Sie wollen sich weiter für strengere Waffengesetze einsetzen.

Warum es so schwierig ist, die Waffengesetze in den USA zu ändern:

ZDFtivi | logo! - Waffengesetze in den USA

Warum es schwierig ist, strengere Regeln einzuführen.

Videolänge:
1 min
Datum:

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