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Nichts geht mehr in Frankreich!

Schulen bleiben geschlossen, Züge und Busse fahren nicht, Flüge wurden gestrichen. Es ist der größte Streik seit fast 25 Jahren. Viele gehen nicht zur Arbeit, weil sie sauer auf die Pläne des französischen Präsidenten sind.

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In mehreren französischen Städten herrscht seit Tagen Chaos - vor allem in der Hauptstadt Paris. Grund dafür sind Streiks. Die Menschen gehen also nicht zur Arbeit. Am Dienstag sind Zehntausende auf die Straße gegangen, um zu protestieren. Mehrere Gewerkschaften hatten dazu aufgerufen. Gewerkschaften sind so etwas wie die Schülervertretung für Firmenmitarbeiter. Der Grund für die Streiks und Proteste: Die Menschen sind sauer auf den Präsidenten Emmanuel Macron.

Tausende Menschen demonstrieren in Paris
Tausende haben am Dienstag in Paris demonstriert.
Quelle: reuters

Warum sind die Menschen sauer auf Macron?

Macron hat den Plan, die Rente in Frankreich neu zu regeln. Rente bekommen viele Menschen, die schon älter sind und nicht mehr arbeiten. Rente ist also Geld, das die Menschen vom Staat bekommen. In Frankreich gelten nicht für alle Menschen die gleichen Regeln bei der Rente. Zugführerinnen und Zugführer gehen zum Beispiel häufig schon in Rente, wenn sie 56 Jahre alt sind. Viele andere gehen erst mit 62 in Rente.

Emmanuel Macron will, dass es in Zukunft gleiche Regeln für alle gibt. Das würde aber auch bedeuten, dass zum Beispiel Zugführerinnen, Zugführer und andere Berufsgruppen in Zukunft länger arbeiten. Das wollen sie sich nicht gefallen lassen. Deshalb gehen sie und andere Berufsgruppen seit Tagen auf die Straße.

Streiks sollen weitergehen

Seit fast 25 Jahren hat es in Frankreich keinen so großen Streik mehr gegeben. Am Mittwoch will Präsident Macron sagen, wie genau seine neuen Pläne aussehen. Deshalb könnte es auch am Mittwoch wieder Streiks geben.

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