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Raumsonde unterwegs zum Merkur

Die Sonde BepiColombo wurde am Freitagabend ins All geschossen. Ihr Ziel: der Planet Merkur. Die Reise dorthin dauert mehrere Jahre.

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Hinter den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Europäischen Weltraumorganisation ESA liegt eine aufregende Nacht. Denn vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana aus startete am Freitagabend eine der schwierigsten Missionen in der Geschichte der Organisation: Eine Raumsonde soll bis zum Planeten Merkur fliegen.

Eine Ariane 5 bringt die Weltraumsonde BepiColombo zum Merkur.
Mit einer Rakete wurde die Sonde ins All geschossen.
Quelle: Stephane Corvaja/ESA/dpa

Sieben Jahre wird die Reise dauern. In dieser Zeit drohen der Sonde viele Gefahren: die starke Anziehungskraft der Sonne zum Beispiel und extrem hohe Temperaturen. Immerhin: Der Start verlief ohne Probleme. Nun drücken die ESA-Mitarbeiter die Daumen, dass auch die restliche Reise wie geplant verläuft.

60 Kilometer pro Sekunde

Unser Sonnensystem besteht aus unserer Sonne und aus den acht Planeten, die um sie herum kreisen: ganz weit entfernt Neptun, dann Uranus, Saturn, Jupiter, Mars, unsere Erde, Venus, und der Sonne am nächsten der Merkur.

Genau dorthin fliegt die Raumsonde mit dem Namen BepiColombo. Sie ist mit einer Geschwindigkeit von bis zu 60 Kilometern pro Sekunde unterwegs - ankommen wird sie trotzdem erst im Jahr 2025, weil der Merkur so weit von der Erde entfernt ist.

Bis zu 450 Grad Celsius

Ein grafische Darstellung zur Separierung der oberen Stufe rund 30 Minuten nach dem Start der Sonde BepiColombo.
Funktioniert die Technik wie geplant?
Quelle: esa/atg medialab /dpa

Zwei Satelliten - ein europäischer und einer aus Japan - sollen dann den Merkur und seine Oberfläche untersuchen. Eine große Herausforderung dabei ist die Hitze: Durch die Nähe zur Sonne können auf dem Merkur Temperaturen von bis zu 450 Grad Celsius erreicht werden. Die Wissenschaftler hoffen, dass die Technik trotzdem funktioniert. Gespannt warten sie auf die Ergebnisse, die die Satelliten an die Erde schicken sollen - sie könnten zum Beispiel dabei helfen, die Frage zu klären, wie der Merkur aufgebaut ist.

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