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Was sich für Chinas Jugend jetzt ändert

Weniger Lernstress für junge Schüler - weniger Zeit zum Zocken für ältere. Chinas Regierung hat neue Regeln verkündet. Hier erfahrt ihr, was es damit auf sich hat.

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Stellt euch vor, eure Lehrer dürften plötzlich keine Tests mehr mit euch schreiben. Oder nicht eure Eltern sondern die Bundesregierung würde darüber bestimmen, wie lange ihr zocken dürft. Klingt unglaublich oder? Ist aber beides gerade in China passiert. Denn die Regierung dort hat diese zwei neuen Regeln aufgestellt:

1. Weniger Hausaufgaben, Tests und Nachhilfe

Schülerinnen und Schüler in China lernen oft extrem viel. Nicht nur, weil die Schule das verlangt - auch, weil viele Eltern großen Druck machen und unbedingt wollen, dass ihre Kinder Bestnoten schreiben, es an eine der wenigen guten Universitäten schaffen und später einen guten Job bekommen. Viele organisieren sogar am Wochenende Nachhilfe für ihre Kinder, auch wenn diese sogar zu den besten der Klasse gehören. Weil sich so etwas aber nicht alle Familien leisten können, findet die chinesische Regierung das unfair.

Außerdem sollen auch der Lernstress und der Druck für die Schüler weniger werden und sie sollen lieber mehr Zeit haben, um Sport zu machen. Deshalb hat die Regierung jetzt Folgendes bestimmt:

  • keine Tests und Klassenarbeiten mehr in der 1. und 2. Klasse
  • weniger Hausaufgaben für alle Schüler
  • Nachhilfe am Wochenende ist verboten

2. Weniger Zeit zum Zocken

China, Peking: Ein junger Mann spielt "Honor of Kings" auf einem Smartphone.
Wer noch keine 18 ist, darf in China nur noch 3 Stunden pro Woche zocken.
Quelle: epa

Und noch etwas hat die chinesische Regierung bestimmt, das bei den Kindern vermutlich weniger gut ankommt, als das mit dem Lernstress: Jugendliche unter 18 dürfen in China ab jetzt nur noch eine Stunde Online-Spiele spielen - und das auch nur am Freitagabend, am Wochenende und an Feiertagen. Die Anbieter der Online-Spiele müssen dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche diese Zeit nicht überschreiten können.

Der Grund: Die chinesische Regierung hat die Sorge, dass immer mehr Kinder und Jugendliche spielsüchtig werden könnten. Bei einer Umfrage kam heraus, dass tatsächlich etwa zwei von drei Jugendlichen sehr häufig online spielen, manche sprachen sogar von acht Stunden am Tag. Um das zu verhindern, hat die chinesische Regierung nun die neuen Zock-Zeiten bestimmt.

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Diesen Text hat Linda geschrieben.

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