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Rettungspaket soll Firmen und Familien helfen

Politiker wollen eine Menge Geld ausgeben, um Firmen, Selbstständigen und Familien durch die Corona-Zeit zu helfen.

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Euer Alltag steht im Moment wohl ziemlich Kopf – alles ist anders ohne Unterricht, Sportverein und Treffen mit Freunden. Doch auch für die Wirtschaft steht momentan durch das Coronavirus alles Kopf.

Ein Mann sitzt vor seinem Laptop und hat die Hände vor das Gesicht geschlagen.
Viele machen sich Sorgen - auch ums Geld.
Quelle: colourbox

Firmen können nicht so arbeiten und produzieren wie sonst und viele Menschen können auch gar nicht arbeiten. Zum Beispiel weil sie ihren Laden jetzt erstmal nicht mehr aufmachen dürfen. Oder weil sie eigentlich bei Veranstaltungen arbeiten, die momentan alle ausfallen, zum Beispiel Messen, Konzerte oder Sportwettkämpfe.

Das bedeutet: Viele Menschen und Firmen in Deutschland verdienen gerade deutlich weniger oder sogar gar kein Geld. Und trotzdem müssen sie weiter Geld ausgeben, weil sie zum Beispiel Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bezahlen müssen oder die Miete für ihren Laden. Und klar, das macht vielen richtig große Sorgen.

"Wir wollen, dass keine Unternehmen pleite gehen."
Peter Altmeier, Wirtschaftsminister

Politikerinnen und Politiker wollen deshalb helfen, damit möglichst niemand wegen der Corona-Krise seinen Job verliert oder pleite geht, also gar kein Geld mehr hat. Am Montag haben sie ein sogenanntes „Rettungspaket“ beschlossen, also eine Art Hilfsplan. Der soll Firmen, Mitarbeitern und Selbstständigen helfen, diese Zeit der Geldprobleme zu überstehen.

Diese 5 Hilfen sind im Paket:

  1. Kleinere Firmen und Selbstständige sollen vom Staat Deutschland Geld bekommen, mit dem sie die nächsten drei Monate auskommen können. Sie brauchen das Geld nicht zurückzahlen.
  2. Firmen sollen sich außerdem leichter Geld leihen können.
  3. Wenn Menschen die Miete für ihre Wohnung oder ihren Laden nicht bezahlen können, weil sie wegen der Corona-Krise im Moment weniger verdienen, dann dürfen Vermieter sie deshalb nicht direkt rausschmeißen. Sie müssen erstmal drei Monate abwarten und dürfen frühestens dann den Mietvertrag kündigen.
  4. Angestellte, die von ihrer Firma nur noch weniger oft gebraucht werden und deshalb auch weniger Geld verdienen, können vom Staat noch etwas Geld dazubekommen - das sogenannte Kurzarbeitergeld.
  5. Und auch für die Krankenhäuser steckt etwas im Rettungspaket: Sie bekommen zusätzliches Geld, um mehr Patienten helfen zu können, die das Coronavirus schwer krank gemacht hat.

Wie das Paket auch Familien helfen kann, erklärt euch logo! in diesem Video:

ZDFtivi | logo! - Hilfspaket in der Corona-Krise

So wird Menschen geholfen, die jetzt Geldprobleme haben.

Videolänge:
1 min
diese vom center for disease control and prevention (cdc) erstellte illustration zeigt den neuartigen coronavirus 2019-ncov

ZDFtivi | logo! - Das Coronavirus

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