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Mäßige Ernte - schlechte Zukunftsaussichten

2020 war schon wieder kein gutes Jahr für Landwirte. Sie sind im dritten Jahr in Folge nicht so glücklich mit ihrer Ernte.

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Landwirtinnen und Landwirte arbeiten ja das ganze Jahr auf die Ernte hin. Sie ernten zum Beispiel Getreide, Obst und Gemüse. Und jedes Jahr wird geschaut, wie viel insgesamt geerntet werden konnte, wie die Ernte also ausfiel. Das kann sehr unterschiedlich sein. Wenn etwa die Pflanzen nicht so gut wachsen, gibt's am Ende auch weniger zu ernten.

Von unten fotografiert ragen trockene Weizenähren dem blauen Himmel und der Sonne entgegen.

So war das dieses Jahr - schon das dritte Jahr in Folge! Es konnte also insgesamt weniger geerntet werden, als im Schnitt in den Jahren davor. Ein bisschen Schuld daran war auch die Corona-Krise, weil durch sie Erntehelfer aus dem Ausland teilweise nicht nach Deutschland kommen durften und so nicht helfen konnten.

Ausgetrocknetes Flussbett der Elbe
Für die Landwirtschaft ist die Trockenheit ein echtes Problem.
Quelle: dpa

Vor allem aber die lange Trockenheit war ein Problem, denn sie machte an vielen Orten die Pflanzen kaputt. Aber auch Frost und Starkregen haben dazu beigetragen. Schlecht für die Landwirtschaft ist also das, was man auch als Extremwetter bezeichnen kann. Durch den Klimawandel wird das in Zukunft eher noch häufiger auftreten.

Deshalb müssen sich die Landwirtinnen und Landwirte in Zukunft darauf einstellen. Das ist aber gar nicht so einfach. Diese Ideen könnten den Landwirten in Zukunft helfen, sich besser gegen Extremwetter zu wappnen:

  • Eine neue Versicherung, die bei Schäden durch extremes Wetter mit Geld aushelfen würde. Das wünschen sich die Landwirte, doch dazu müsste der Staat erst mal viel Geld reinstecken.
  • Andere Sorten anbauen. Manche Getreidesorten sind zum Beispiel besser geeignet für Trockenheit und Hitze.
  • Mehr bewässern. Das ist aber auch teuer und natürlich muss das Wasser, mit dem bewässert wird, irgendwann wieder aufgefüllt werden - durch Regen. Bisher wird in Deutschland nur sehr wenig künstlich bewässert.
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