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Dörfer in Süddeutschland und Österreich eingeschneit

Der Süden Deutschlands hat sich in den vergangenen Tagen in eine Winterlandschaft verwandelt. Manche freuen sich darüber, doch die Schneemassen sind auch gefährlich. Mittlerweile sind einige Dörfer fast von der Außenwelt abgeschnitten.

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Gesperrte Zugstrecken, ausgefallener Unterricht und hohe Lawinengefahr: Vor allem im Süden des Bundeslandes Bayerns müssen die Menschen mit massenhaft Schnee fertig werden. Auch der Westen Österreichs versinkt im Schnee. Mehrere Orte in Deutschland und Österreich sind mittlerweile sogar so eingeschneit, dass niemand mehr raus- oder reinkommt. Nur Einsatzkräfte mit Spezialfahrzeugen konnten die Bewohner mit Lebensmitteln versorgen.

Ein Mann geht auf einer schneebedeckten Straße in Berchtesgaden.
Bis Mitte nächster Woche soll es weiter schneien.
Quelle: dpa

Lawinengefahr durch viel Neuschnee

In den bayerischen Alpen herrscht noch immer große Lawinengefahr. Das bedeutet, dass sich jederzeit von selbst große Lawinen lösen können. In den vergangenen Tagen sind bereits mehrere Menschen durch Lawinen gestorben. Das Problem sind die großen Mengen Neuschnee. Warum, erfahrt ihr hier im Video.

Chaos auf den Straßen

Wintereinbruch in Bayern, aufgenommen am 06.01.2019 in Schongau (Bayern)
Stau auf den Straßen
Quelle: dpa

Die heftigen Schneefälle sorgen auch für Chaos auf den Straßen: Äste brechen durch den schweren Schnee ab, auch ganze Bäume fallen um und landen auf der Straße. Die Glätte führte bereits zu zahlreichen Unfällen. In den Bergen sind die Straßen teilweise gar nicht befahrbar. Weil so viel Schnee auf einmal fällt, kommen die Räumfahrzeuge auch kaum hinterher. Es entstehen lange Staus.

Einige Züge fahren nicht

Geduld brauchen auch alle, die mit der Bahn fahren wollen. Der starke Schneefall sorgt dafür, dass einige Züge nicht mehr fahren können oder Verspätungen haben. Grund sind häufig Äste, die auf die Gleise oder die Oberleitungen gefallen sind.

Schulen bleiben geschlossen

Die Schulferien sind in fast allen Bundesländern zu Ende. Für die meisten von euch heißt das: wieder morgens früh raus und ab in die Schule. Manche Schülerinnen und Schüler sind in den vergangenen Tagen allerdings noch zu Hause geblieben, obwohl die Ferien vorbei sind. In einigen Regionen Bayerns blieben die Schulen geschlossen. Der Grund: zu viel Schnee.

Gewicht von Schnee

Schnee ist übrigens nicht gleich Schnee. Luftiger Neuschnee wiegt viel weniger als alter Schnee, der schon länger liegt und sich mit Wasser vollgesogen hat. Stellt euch vor, ihr schneidet einen Würfel aus dem Schnee heraus, der an jeder Seite einen Meter lang ist. Das ist ein Kubikmeter Schnee. So viel wiegt Schnee pro Kubikmeter:

Schneeart Gewicht pro Kubikmeter
Trockener, luftiger Neuschnee 30-50 Kilogramm pro Kubikmeter
Feuchter, festerer Neuschnee 50-200 Kilogramm pro Kubikmeter
Alter Schnee 200-500 Kilogramm pro Kubikmeter
Eis 800-900 Kilogramm pro Kubikmeter

Warum schneit es im Winter eigentlich?

ZDFtivi | logo! - Schneelast

Schnee kann ziemlich schwer und gefährlich werden.

Videolänge:
1 min
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