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Immer mit der neuesten Mode?

Während es früher nur ein paar Mal im Jahr eine neue Kollektion gab, bringen Läden wie zum Beispiel H&M, Zara oder Primark mittlerweile fast alle zwei Wochen neue Kleider in die Läden. Man spricht da von "Fast Fashion" - also von schneller Mode.

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Die Abstände, in denen sich die Mode ändert, sind sehr kurz geworden. Auf Qualität kommt es bei der "Fast Fashion" nicht unbedingt an, stattdessen wird die Kleidung möglichst billig und in großer Menge hergestellt.

Fast Fashion und die Probleme

Billig kann die Kleidung nur sein, weil sie in Ländern hergestellt wird, in denen die Näherinnen und Näher nur sehr wenig Geld für ihre Arbeit bekommen - zum Beispiel in China, Pakistan oder Bangladesch. Oft sind die Arbeitsbedingungen in den Fabriken dort sehr schlecht.

Ein weiteres Problem von Fast Fashion: Es entsteht sehr viel Abfall. Heute wird doppelt so viel Kleidung produziert wie noch vor 20 Jahren. Und Fast-Fashion-Kleidung wird meist nur kurz getragen, bevor sie wieder aussortiert wird. Hinzu kommt: Die Modeläden vernichten Berge von Klamotten, die sie nicht verkauft haben. Die Kleidung ist also so billig, dass es weniger kostet, sie zu vernichten, als sie zum Beispiel zu recyceln. Das alles ist natürlich nicht gut für die Umwelt.

Worauf ihr achten könnt

  • Bevor ihr neue Klamotten kauft, könnt ihr euch immer fragen: Brauche ich das auch wirklich? Oder könnte ich vielleicht mal Kleidungsstücke anders miteinander kombinieren und so - ganz ohne neue Sachen - cool aussehen?
  • Manchmal kann man schicke Klamotten auch günstig gebraucht bekommen: aus einem Second-Hand-Laden, beim Kleiderbasar oder von älteren Nachbarskindern. Oder macht doch mal eine Klamotten-Tauschparty mit euren Freunden - das macht Spaß und alle haben nachher ein paar andere T-Shirts, Pullis oder Hosen.
  • Im Internet gibt es verschiedene Seiten, die Kleidungsfirmen bewerten: Gemeinsam mit euren Eltern könnt ihr dort herausfinden, wie die Mitarbeiter der Herstellerfirmen behandelt werden.
  • Ihr könnt auch bei den Verkäufern in einem Geschäft oder direkt bei der Kleiderfirma nachfragen, wo und wie die Klamotten hergestellt werden. Allerdings kann man sich manchmal nicht ganz sicher sein, ob die Auskunft dann auch wirklich stimmt.
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