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"Fridays for Future": Schule oder Demo?

Immer mehr Schülerinnen und Schüler machen bei den "Fridays for Future"-Demos für besseren Klimaschutz mit. Dafür fehlen viele im Unterricht. Und das ist ein Problem. Denn Schüler sind eigentlich verpflichtet, in die Schule zu gehen.

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Seit mehreren Monaten gibt es weltweit freitags Schülerdemos für mehr Klimaschutz. Ihr Motto: "Fridays for Future", also "Freitage für die Zukunft". Mit den Demonstrationen wollen die Schüler erreichen, dass die Politikerinnen und Politiker mehr unternehmen, um den Klimawandel aufzuhalten. Sie finden: Wenn wir in die Schule gehen und für unsere Zukunft lernen sollen, dann müssen sich Politikerinnen und Politiker auch um die Zukunft der Erde kümmern - also zum Beispiel darum, den Klimawandel aufzuhalten.

Schüler bei der Demo «Fridays for Future» in Berlin.
Schüler bei der Demo "Fridays for Future" in Berlin.
Quelle: Michael Kappeler/dpa

Klimaschutz oder Unterricht - was ist wichtiger?

Die Schülerinnen und Schüler, die auf die Straße gehen, wollen mit ihren Protesten viel Aufmerksamkeit erregen. Deshalb demonstrieren sie während der Unterrichtszeit. In Deutschland gibt es allerdings eine Schulpflicht. Das heißt, dass Schüler und Schülerinnen nicht einfach so Schule schwänzen dürfen, um zu demonstrieren. Deshalb sind zum Beispiel einige Lehrerinnen und Lehrer, Politiker und Politikerinnen und auch Eltern gegen diese Demonstrationen.

Es gibt keine eindeutige Regelung, ob es erlaubt ist, während der Schulzeit zu demonstrieren. Deswegen ist es wichtig, dass ihr mit euren Eltern oder Lehrern darüber sprecht, wenn ihr auf eine Demo gehen wollt.

Viel Unterstützung von Erwachsenen

Es gibt auch viele Erwachsene, die es gut finden, dass Jugendliche sich für mehr Klimaschutz einsetzen. Ungefähr 20.000 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich hinter die streikenden Jugendlichen gestellt. Sie haben alle eine Art Brief unterschrieben, in dem sie den Jugendlichen Recht geben, dass mehr für den Klimaschutz getan werden müsse.

Auch einige Eltern haben sich inzwischen zusammengetan, als die "Parents for Future" (also: Eltern für die Zunkunft). Die Eltern bitten beispielsweise darum, dass ihre demonstrierenden Kindern nicht von der Schule bestraft werden. Was die Politiker der verschiedenen Parteien zu den Klima-Demos sagen, könnt ihr hier nachlesen.

Bilderserie: Kreative Plakate

Was denkt ihr darüber? Wie ist das an eurer Schule geregelt? Schreibt unten in die Kommentare!

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