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5 Tipps für eure Schülerfirma

Habt ihr Lust, eure eigene Schülerfirma zu gründen? Was ihr dabei beachten müsst, damit nichts schief gehen kann, haben wir für euch zusammengefasst.

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In Schülerfirmen finden sich Schülerinnen und Schüler zusammen und arbeiten an einer gemeinsamen Idee. Dieses gemeinsame Arbeiten läuft wie in einer richtigen Firma. Das heißt: Ihr dürft Dinge selbst herstellen oder anbieten, etwas für andere Menschen zu machen, zum Beispiel Autos waschen. Das darf auch außerhalb der Schule passieren und ihr dürft damit Geld verdienen. Aber das Geld verdienen steht nicht im Vordergrund, sondern das gemeinsame Lernen.

Schülerinnen treffen sich zur gemeinsamen Bildauswahl und stehen an einem großen Tisch
Diese Schülerinnen haben schon gemeinsam eine gegründet: die Erfurter Schülerfirma "Artemis" am Evangelischen Ratsgymnasium.

Für eine erfolgreiche Schülerfirma braucht ihr eine gute Idee: Was wollt ihr mit eurer Firma machen? Vielleicht gibt es etwas, was ihr euch schon immer an eurer Schule oder in eurem Umfeld gewünscht habt. Oder ihr bringt besondere Interessen und Fähigkeiten mit, die ihr nutzen könnt.

Ihr habt sehr viele Möglichkeiten. Es gibt zum Beispiel Schülercafés, selbst betriebene Pausenläden oder Fahrradwerkstätten. Beachtet aber, was an eurer Schule überhaupt möglich ist.

Tipp 2: Sucht euch Unterstützung!

Außerdem müsst ihr für eine Schülerfirma ein Team sein, das heißt ihr braucht Mitschülerinnen und Mitschüler, die Lust haben dabei zu sein. Zusätzlich braucht ihr jemanden, der das Projekt betreut und die Aufsicht hat. Dafür könnt ihr zum Beispiel eine Lehrerin oder einen Lehrer fragen. Die Person kann euch immer als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und euch helfen, wenn ihr Probleme habt.

Ganz wichtig ist außerdem: das Einverständnis der Schulleitung. Ohne das Einverständnis gibt es nämlich keine Schülerfirma. Versucht deshalb, eure Schulleiterin oder euren Schulleiter von eurer Idee zu überzeugen.

Tipp 3: Klärt ab, was ihr eigentlich dürft

Alles was eure Schülerfirma macht, muss sich an das Gesetz halten. Weil ihr noch nicht erwachsen seid, ist es wichtig, dass jemand anderes dafür geradesteht. Da eine Schülerfirma als Schulprojekt gilt, kann man sie mit einer AG (Arbeitsgemeinschaft) vergleichen.

Vielleicht habt ihr sowas an eurer Schule – eine Theater AG oder eine Sport AG zum Beispiel. Das sind alles Projekte der Schule und deshalb muss auch der Schulförderverein oder der Schulträger zustimmen. Der Schulträger ist zum Beispiel die Gemeinde, in der eure Schule steht. Wenn sie zugestimmt haben, dann müsst ihr einen richtigen Vertrag schreiben.

Mit eurer Schülerfirma dürft ihr dann auch etwas Geld verdienen, aber ihr müsst aufpassen, dass ihr nicht zu viel Geld verdient. Wenn ihr zu viel verdient, dann müsst ihr dem Staat etwas davon abgeben. Auch das steht im Gesetz.

Und: ihr dürft eure Eltern nicht vergessen. Es könnte sein, dass ihr hin und wieder auch außerhalb der Schule etwas machen müsst. Hierfür sollten eure Eltern zustimmen. Holt euch also eine Einverständniserklärung der Eltern.

Schülerfirma "Die flinken Feger" sitzen zusammen und lesen Geschäftspapiere
Die Schülerfirma "Die flinken Feger" aus Schwerin putzt die Unterrichtsräume. Hier sitzen ein paar Mitglieder in der Schule am Fernsehturm gerade zusammen und lesen ihre Geschätspapiere.
Quelle: zb-Bildfunk / Jens Buettner

Tipp 4: Sorgt dafür, dass die Schülerfirma bekannt wird!

Hat eure Schülerfirma schon einen Namen? Wenn nicht, dann schnell einen ausdenken und am besten auch noch ein Logo gestalten. Damit könnt ihr eure Schülerfirma dann nämlich bewerben.

Tipp 5: Startet mit einer Probe!

Wenn ihr alles geregelt habt und genau wisst, wie ihr eure Schülerfirma angehen wollt, dann kann es sinnvoll sein, einen Probe-Ablauf zu starten. So wisst ihr noch vor dem richtigen Start, ob ihr alles gut durchdacht habt oder ob Probleme auftreten. Wenn ihr merkt, dass es an bestimmten Stellen noch hakt, dann könnt ihr sofort etwas ändern, ohne euren "normalen" Ablauf zu stören. Und dann kann es losgehen!

Wie so eine Schülerfirma in der Praxis aussehen kann, seht ihr am Beispiel der Green Leibniz eSG. Sie sind eine Schülerfirma der Leipnizschule in Wiesbaden und verkaufen bepflanzte Blumenkästen.

logo! - Diese Schülerfirma macht die Stadt bunter 

Sie verkaufen Blumenkästen - und helfen so vor allem älteren Menschen.

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1 min · ZDFtivi 1 min

Diesen Text hat Julia geschrieben.

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