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Tausende Schulen in Afrika geschlossen

In Teilen Afrikas können fast zwei Millionen Kinder nicht zur Schule gehen. Es ist zu gefährlich, weil Schulen immer häufiger angegriffen werden.

Datum:

In vielen Ländern im Westen und in der Mitte Afrikas gibt es Probleme: Dort gibt es Kriege und Gewalt. Vor allem die Kinder in der Region leiden darunter. Auch, weil sie nicht zu Schule gehen können. In den vergangenen zwei Jahren haben immer mehr Schulen geschlossen.

Insgesamt acht Länder sind betroffen:

  • Kamerun
  • Burkino Faso
  • Mali
  • Niger
  • Tschad
  • die Zentralafrikanische Republik
  • die Demokratische Republik Kongo
  • Nigeria

Mittlerweile können dort insgesamt fast zwei Millionen Kinder aufgrund von Gewalt nicht mehr in die Schule gehen.

Unterricht in Kamerun
In Kamerun haben besonders viele Schulen geschlossen.
Quelle: ap

Warum gibt es Gewalt?

In den betroffenen Ländern kommt es immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen verfeindeter Gruppen. Es gibt zum Beispiel Streit darüber, wer mehr Macht im Land hat oder wem wertvolle Bodenschätze wie Erdöl gehören. Zum Teil sorgen auch Terrorgruppen für Angst bei den Menschen. Die Angreifer machen immer häufiger auch vor den Schulen nicht Halt. Im Gegenteil: Sie greifen gezielt Schulen an, um besonders viel Angst zu verbreiten. Für viele Kinder und Lehrerinnen und Lehrer ist es deshalb zu gefährlich geworden, in die Schule zu gehen.

Was fordert UNICEF?

Die Kinderhilfsorganisation UNICEF rief die gewalttätigen Gruppen dazu auf, die Angriffe auf Kinder zu stoppen. Die Regierungen der Länder sollten außerdem dafür sorgen, dass die Kinder in der Schule sicher sind. Denn für die Zukunft der Kinder ist es wichtig, dass sie zur Schule gehen. Nur so können sie später eine Ausbildung machen und einen Beruf ausüben.

Wie geht es jetzt weiter?

Viele hoffen, dass sich die Situation in der Region irgendwann entspannt und die Kinder wieder normal zur Schule gehen können. Bisher ist ein Ende der Gewalt allerdings nicht in Sicht. Damit die Kinder trotzdem etwas lernen können, gibt es einige Projekte: zum Beispiel Unterricht über ein Radio. So müssen die Kinder nicht in die Schule gehen und können trotzdem etwas lernen. Dieses Projekt ersetzt zwar keinen richtigen Unterricht im Klassenzimmer, es ist aber besser, als gar keinen Unterricht zu haben.

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