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Laptops für Lehrer, Flatrate für Schüler

Datum:
Zwei Schüler benutzen im Unterricht einen Laptop.
Die Corona-Zeit hat gezeigt: So richtig gut klappt das bei uns oft nicht mit der Schule und den Computern.
Quelle: dpa/Daniel Reinhardt

Als im Frühjahr die Schulen wegen Corona geschlossen waren, wurden die Kinder in vielen Ländern über das Internet unterrichtet. Bei uns in Deutschland aber hat das oft nicht wirklich gut geklappt. Manche Lehrerinnen und Lehrer hatten gar keinen Computer oder kannten sich nicht gut mit der Technik aus. Viele Kinder wiederum hatten zuhause kein oder nur ganz langsames Internet oder mussten sich ihre Geräte mit Geschwistern teilen.

Bei der so genannten Digitalisierung also ist Deutschland ganz schön hintendran. "Das muss sich ändern", haben sich jetzt auch die Schulpolitikerinnen und -politiker gedacht und am Montagabend gemeinsam mit Bundeskanzlerin Merkel bei einem Treffen überlegt, was man da tun kann. Und das ist dabei herausgekommen:

  • Laptops für Lehrer

Alle 800.000 Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland sollen einen Dienstlaptop bekommen. Also einen Computer, den sie nicht selbst bezahlen müssen, und den sie für ihre Arbeit verwenden können.

  • Flatrate für Schüler

Damit alle Schülerinnen und Schüler gut ins Internet kommen, soll jedes Kind eine Flatrate, also einen Datentarif, bekommen. Der Tarif soll nur zehn Euro im Monat kosten, für ärmere Familien soll er sogar kostenlos sein.

  • Computerexperten in den Schulen

Damit in den Schulen die Computer auch gut funktionieren und immer jemand da ist, der mit der Technik helfen kann, soll es mehr Expertinnen und Experten geben. Sie sollen dafür extra ausgebildet werden.

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Schluss mit Homeschooling ohne eigenen Computer.

Videolänge:
2 min

Das sind jetzt schon mal gute Pläne. Für manche Kritikerinnen und Kritiker ist das aber noch lange nicht genug. Sie finden, dass das alles viel zu lange dauert. Corona sei noch nicht vorbei, immer wieder müssten Kinder von zuhause lernen und deshalb sei es wichtig, dass alles so schnell wie möglich mit Computern und Internet versorgt würden.

Keine Lösung haben die Politiker bis jetzt übrigens bei der Belüftung von Klassenzimmern. Im Herbst und Winter könnte das nämlich wegen des kalten Wetters viel schwieriger werden. Und in manchen Zimmern kann man auch jetzt schon gar nicht richtig lüften, weil zum Beispiel die Fenster kaputt sind. Zu diesem Thema wollen die Politikerinnen und Politiker deshalb in der nächsten Woche noch einmal sprechen.

Schüler lernen in der Schule mit einem Computer.

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Kaum Geld für Schulen
 

Mit der Digitalisierung geht es nur langsam voran.

Diesen Text hat Katrin R. geschrieben.

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