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Werden die neuen SPD-Chefs zum Problem für die Bundesregierung?

Die Partei SPD hat neue Chefs. Die Politikerin Saskia Esken und den Politiker Norbert Walter-Borjans. Und sie könnten womöglich dafür sorgen, dass es Streit in der Bundesregierung gibt.

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Die Mitglieder der SPD haben in den vergangenen Monaten darüber abgestimmt, wen sie sich als neue Chefs der Partei wünschen. Gewonnen haben diese Abstimmung Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans. Auf einer großen Versammlung der SPD haben wichtige Mitglieder der Partei die beiden nun offiziell zu Chefs gewählt. Dass die beiden von den Mitgliedern zu den neuen Vorsitzenden gemacht wurden hat viele überrascht. Denn die beiden haben ihre eigene Partei in der Vergangenheit ziemlich stark kritisiert.

Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken.
Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken sind die neuen Vorsitzenden der SPD.
Quelle: Kay Nietfeld/dpa

Die neuen Chefs wollen neu verhandeln

Die SPD bildet mit den Parteien CDU und CSU die Bundesregierung. Sie bilden eine Koalition und regieren zurzeit zusammen Deutschland. Nach der Wahl 2017 hatten die Parteien einen Vertrag gemacht. Darin steht, was sie in ihrer gemeinsamen Regierungszeit erreichen wollen. Aber: Die neuen SPD-Chefs haben angekündigt, dass sie über einzelne Themen in dem Vertrag noch einmal neu verhandeln wollen.

Warten nun Probleme auf die Regierung?

Die SPD möchte zum Beispiel einen höheren Mindestlohn und neue Regelungen in Sachen Klimaschutz, die bisher noch nicht in dem Regierungsvertrag stehen. Politikerinnen und Politiker der CDU und CSU lehnen das jedoch ab. Sie haben deutlich gesagt, dass sie nicht neu verhandeln wollen. Viele warten nun ab, ob eine der Parteien nachgibt. Wird neu verhandelt oder nicht? Es könnte also in den nächsten Tagen spannend werden, ob die Forderungen der neuen SPD-Chefs zu einem echten Streit in der Regierung führen.

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Die SPD wurde als Arbeiterpartei gegründet.

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