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Druck im Leistungssport

Ein bisschen Druck gehört im Leistungssport dazu – es geht ja darum, immer bessere Leistungen zu erzielen. Aber wenn der Druck zu groß wird, kann das auch belastend sein und sogar krank machen.

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Warum macht ihr Sport? Die Frage kann man mit vielen verschieden Gründen beantworten. Ein Leichtathlet könnte zum Beispiel sagen: „Ich trainiere, weil ich weiter springen möchte.“ Oder er sagt: „Mir macht es einfach Spaß, in der Gruppe zu trainieren“ oder „Ich will eines Tages zur Nationalmannschaft gehören.“ Und es können auch alle Gründe auf einmal zutreffen. Hier gibt es kein richtig und kein falsch – alle Gründe sind vollkommen ok.

Frauen der Frauenfußballnationalmannschaft trainieren.
Viele Fußballerinnen und Fußballer trainieren hart, um mal für die Nationalmannschaft spielen zu dürfen.
Quelle: dpa

Aber manchmal kann es passieren, dass man sich so viel Druck und Stress macht, weil man zum Beispiel weiter springen möchte, dass der Druck zu groß wird.

Woran merke ich, dass etwas nicht stimmt?

Ein Mann sitzt vor seinem Laptop und hat die Hände vor das Gesicht geschlagen.
Wichtig ist, genau in euch hineinzuhören: Ist mir der Druck zu groß?
Quelle: colourbox

Es gibt kein Rezept, das besagt: Wenn das passiert, dann ist der Druck zu groß. Jeder Mensch ist anders, deshalb ist es ganz wichtig, dass ihr genau in euch hineinhört. Wir geben euch hier ein paar Beispiele. Wenn eins oder mehrere davon zutreffen, wäre es wichtig, mit jemandem drüber zu sprechen.

  • Wenn ihr über einen längeren Zeitraum denkt: „Das macht mir keinen Spaß, ich quäle mich im Training“, dann kann es sein, dass der Druck zu groß ist. Es kann schon sein, dass das Training ab und zu anstrengend ist; aber wenn ihr mehrere Wochen nicht so richtig motiviert seid, wäre eine Pause vielleicht nicht schlecht.


  • Wenn euch plötzlich bestimmte Übungen im Training schwerer fallen als sonst, kann es sein, dass etwas nicht stimmt. Manchmal funktioniert der Körper nicht mehr wie vorher, wenn der Druck zu groß ist und man sich zu viele Gedanken macht.


  • Wenn ihr rund um die Uhr über den Sport nachdenkt und wie ihr eine bestimmte Leistung erreichen könnt, dann spielt der Sport eine zu große Rolle. Wichtig ist es, auch Momente zu haben, in denen der Sport nicht im Kopf herumschwirrt.

Was kann ich tun, wenn der Druck zu groß ist?

  • Am besten ist es, wenn ihr euch jemandem anvertraut, mit dem ihr gut reden könnt. Das kann ein Elternteil, ein Freund, eine Freundin oder der Trainer sein.
  • Es kann ganz oft helfen, sich bewusst Zeit für andere Dinge zu nehmen: Ihr könntet zum Beispiel malen, spazieren gehen oder ein Eis essen. Es sollten Sachen sein, die euch Spaß machen und nichts mit dem Sport zu tun.
  • Manchmal hilft auch eine Pause vom Sport, um abzuschalten und auf andere Gedanken zu kommen. Besprecht das am besten mit eurem Trainer oder eurer Trainerin
  • Es gibt bestimmte Techniken, die helfen sich richtig zu entspannen und den Druck loszulassen. Ein Tipp des ehemaligen Bundesliga-Torwartes Markus Miller: Meditation. Er hat auch schon erlebt, dass ihm der Druck zu groß wurde.

logo! - Meditation: eine Hilfe gegen Leistungsdruck 

So kannst du dich vor Leistungsdruck schützen.

Videolänge
1 min · ZDFtivi 1 min

Wenn ihr mehr von Marcus Miller wissen wollt: logo!-Reporterin Maral hat ihn getroffen und sich mit ihm über seine Zeit als Leistungssportler unterhalten. Das Video gibt's hier:

logo! - Leistungsdruck: Was passieren kann 

So gefährlich kann Leistungsdruck sein.

Videolänge
2 min · ZDFtivi 2 min
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