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Streit zwischen Donald Trump und US-Sportstars

In den USA spitzt sich der Streit zwischen dem Präsidenten Donald Trump und einigen Profisportlern weiter zu. Immer mehr Sportstars schließen sich dem Nationalhymnen-Protest an. Worum geht es dabei?

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Wenn ihr schon öfter Sportturniere gesehen habt, dann kennt ihr das: Vor dem Spiel erklingt die Nationalhymne. Die Sportler des jeweiligen Landes stehen währenddessen als Gruppe auf dem Spielfeld, meist in andächtiger Haltung, einige singen auch mit. Doch um dieses Ritual gibt es nun in den USA ziemlichen Wirbel. Denn einige Profisportler weigern sich seit einiger Zeit, während der Nationalhymne zu stehen. Vor allem unter den Footballstars gibt es viele, die sich hinknien oder auf der Bank sitzenbleiben. Einige Mannschaften haben sich am Wochenende sogar geweigert, während der Nationalhymne das Spielfeld zu betreten und sind währenddessen in der Kabine geblieben.

Das Team der Cleveland Browns während der Nationalhymne
Das Team der Cleveland Browns während der Nationalhymne Quelle: Thomas J. Russo/Usa Today Sports

Worum geht es den Sportlern?

Die Sportler protestieren auf diese Weise gegen Rassismus und die Benachteiligung von Schwarzen in den USA. Angefangen hatten einzelne Spieler mit den Protesten bereits vor etwa einem Jahr. Obwohl heute Schwarze in den USA nach dem Gesetz die gleichen Rechte haben wie Weiße, gibt es große Probleme. Viele Schwarze fühlen sich benachteiligt. Sie meinen, dass es immer noch viele Vorurteile und Ungerechtigkeiten gibt.

Starker Zusammenhalt

Am Anfang haben die Proteste noch nicht für so viel Aufmerksamkeit gesorgt. Ein richtig großes Thema sind sie, seit der US-Präsident Donald Trump sich einmischt. Denn der findet die Proteste der Sportler absolut nicht in Ordnung. Trump meint, die Sportler zeigten nicht genügend Respekt vor dem Land und der Nationalflagge. Er hat die protestierenden Sportler heftig beschimpft und fordert die Vereine dazu auf, alle Spieler zu entlassen, die sich weigern, während der Nationalhymne zu stehen. Um zu zeigen, dass sie zusammenhalten und sich nicht von Donald Trump einschüchtern lassen, schließen sich nun immer mehr Sportler den Protesten an.

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