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"Nadine" sorgte für Chaos

Die Gewitterfront, die gestern über uns hinweg zog, brachte nicht nur Abkühlung, sondern auch schlimme Verwüstungen. Bäume stürzten um, Züge konnten nicht mehr fahren und Flugzeuge mussten am Boden bleiben. In Frankreich wurde ein Zeltlager überschwemmt.

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Im Laufe des Donnerstags machte sich das Gewittertief "Nadine" mit heftigem Wind und Regen bemerkbar. Mehrere Menschen wurden durch umstürzende Bäume verletzt. Die Feuerwehren hatten Hunderte Einsätze.

Nach der Hitzewelle kommen nun die Gewitter
An vielen Orten rissen Äste ab oder stürzten Bäume um.
Quelle: dpa

Besonders heftig fegte der Sturm über Norddeutschland. Hier konnten Züge teilweise nicht mehr fahren. In einigen Regionen waren Bäume auf die Gleise gestürzt. Um die Menschen nicht zu gefährden, stand der Bahnverkehr zum Teil still. Viele Menschen saßen an den Bahnhöfen fest. Auch dem Flughafen Frankfurt, im Westen Deutschlands, machte das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Viele Flugzeuge mussten kurzzeitig am Boden bleiben. Starts und Landungen waren zu gefährlich.

Zeltlager in Frankreich unter Wasser

Unwetter Süd-Frankreich
Die Feuerwehr rettete mehr als hundert Kinder von dem Campingplatz in Südfrankreich.

Nicht nur in Deutschland sorgte der Sturm für Chaos. In Südfrankreich überschwemmten starke Regenfälle ein Ferien-Zeltlager. Mehr als hundert Kinder mussten in Sicherheit gebracht werden. Der Campingplatz lag in der Nähe eines Flusses, der sich durch den Regen in einen reißenden Strom verwandelte. Das ging so schnell, dass den Menschen nichts anderes übrig blieb, als schnell davon zu rennen. Ein erwachsener Betreuer wird allerdings noch vermisst. Um ihn zu finden, setzt die Polizei nun einen Rettungshubschrauber ein. Außerdem ermittelt die Polizei wohl gegen zwei Verantwortliche. Ihnen wird unter anderem vorgeworfen, den Campingplatz unerlaubt direkt an dem Fluss gebaut zu haben.

Am Wochenende wird es jetzt erstmal kühler. Als nächstes folgt dann das "Hoch" Kevin und bringt wieder sommerliche Temperaturen. Die große Hitzewelle soll aber vorbei sein, sagen Wetterexperten.

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