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Tag der Arbeit

Mehr Anerkennung im Job, weniger Arbeitszeit und faire Bezahlung: Das fordern viele am Tag der Arbeit! Worum es bei den Demonstrationen dieses Jahr noch geht, erfahrt ihr hier.

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Auch, wenn ihr es vielleicht nicht merkt, weil sowieso frei ist: Am Sonntag ist ein Feiertag! Jedes Jahr wird nämlich am 1. Mai der "Tag der Arbeit" gefeiert. Da geht's aber nicht darum, dass man an dem Tag extra viel arbeiten soll. Es geht dabei um die Rechte von Menschen, die arbeiten.

Damit ist zum Beispiel gemeint, dass alle Menschen in Deutschland für ihre Arbeit fair bezahlt werden sollen und sich keine Sorgen um ihren Job machen müssen. Dafür gehen am 1. Mai immer viele Menschen auf die Straße. Organisiert wird das oft von Gewerkschaften.

Demonstrationen
Tausende Menschen gehen am 1. Mai auf die Straße.
Quelle: epa

Dieses Jahr geht's um noch mehr

Auch in diesem Jahr gab es in einigen Städten in Deutschland wieder Demonstrationen mit tausenden Teilnehmern und Teilnehmerinnen. Dabei ging es auch noch um ein anderes Thema: den Ukraine-Krieg. Einige Menschen haben auch ukrainische Flaggen mitgebracht. Auf der Flagge auf dem Foto steht beispielsweise "Stop Putin, Stop War", das bedeutet "Stoppt Putin, stoppt den Krieg". So fordern viele, dass der Krieg aufhört und Deutschland der Ukraine noch mehr hilft.

1. Mai - Gewerkschaftskundgebung _ Leipzig *
Übersetzt heißt das, was auf der Fahne steht: "Stoppt Putin, stoppt den Krieg".
Quelle: dpa

Bei einer Demonstration in Düsseldorf hat auch Bundeskanzler Olaf Scholz eine Rede gehalten und noch einmal gesagt, dass Deutschland der Ukraine weiterhin helfen will.

Daher kommt der "Tag der Arbeit"

Vor mehr als 130 Jahren arbeiteten die meisten Menschen in Fabriken. Obwohl sogar am Wochenende viel arbeiteten, bekamen sie nur wenig Lohn. Um daran etwas zu ändern, schlossen sich die Arbeiter zu Gruppen zusammen. Diese Gruppen nennt man Gewerkschaften. Anfang Mai 1886 gingen tausende Arbeiter in der Stadt Chicago in den USA auf die Straße: Sie forderten mehr Rechte! Bei dieser Demonstration kam es zwischen den Arbeitern und der Polizei zu Kämpfen, bei denen Menschen verletzt wurden und starben. Am 1. Mai wird auch an diese Menschen erinnert.

Demos waren überwiegend friedlich

Zu Gewalt kommt es auch heute noch immer wieder am 1. Mai, etwa in der Stadt Berlin. Dann sind auch Gruppen unterwegs, die an dem Tag nicht nur protestieren, sondern zusätzlich randalieren wollen. Deshalb ist dort am 1. Mai auch immer viel Polizei im Einsatz.

Dieses Jahr gab es nur wenige Rangeleien mit der Polizei. In Dortmund zum Beispiel haben Demonstrierende eine Absperrung zerstört. Doch insgesamt liefen die Demonstrationen in allen Städten eher ruhig.

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