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Tag der Arbeit

Am 1. Mai haben viele deutlich gemacht, dass die Menschen, die wir dringend brauchen, besser bezahlt werden müssen.

Datum:

Normalerweise versammeln sich am 1. Mai viele Menschen, um gemeinsam dafür zu protestieren, dass alle Menschen in Deutschland für ihre Arbeit fair bezahlt werden und sich keine Sorgen um ihren Job machen müssen. Organisiert werden diese Veranstaltungen oft von Gewerkschaften. Aber weil das mit dem Versammeln in Corona-Zeiten natürlich nicht geht, haben sich die Gewerkschaften etwas einfallen lassen. Statt großen Festen mit Bühne gab es einen Live-Stream im Internet mit Musik und Reden.

Ambulante Altenpflegerin im Einsatz.
Pflegekräfte bekommen für ihre wichtige und harte Arbeit nur wenig Geld.
Quelle: Christian Charisius/dpa

Corona zeigt, wen wir dringend brauchen

In diesem Jahr ging es besonders um die Menschen, die wir gerade in Corona-Zeiten besonders dringend brauchen, weil sie in systemrelevanten Berufen arbeiten. Obwohl die Menschen in diesen Berufen sehr wichtig für unseren Alltag sind, bekommen viele von ihnen nur wenig Geld für ihren Job. Das soll sich endlich ändern, finden die Gewerkschaften. Notfalls wollen die Gewerkschaften nach der Corona-Krise auch mit Streiks dafür sorgen, dass Pflegekräfte, Putzleute und Co. mehr Geld mit ihrer wichtigen Arbeit verdienen.

Daher kommt der "Tag der Arbeit"

Vor mehr als 130 Jahren arbeiteten die meisten Menschen in Fabriken. Obwohl sie jeden Tag - auch am Wochenende - viel arbeiteten, bekamen sie nur wenig Lohn. Um daran etwas zu ändern, schlossen sich die Arbeiter zu Gruppen zusammen. Diese Gruppen nennt man Gewerkschaften. Anfang Mai 1886 gingen Tausende Arbeiter in der Stadt Chicago in den USA auf die Straße: Sie forderten mehr Rechte! Bei dieser Demonstration kam es zwischen den Arbeitern und der Polizei zu Kämpfen, bei denen Menschen verletzt wurden und starben. Am 1. Mai wird auch an diese Menschen erinnert.

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Das sind Gewerkschaften
 

logo! erklärt euch, was Gewerkschaften machen.

Videolänge:
1 min
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