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Tag der Industrialisierung Afrikas

An diesem Tag soll an die aktuelle Situation in vielen Ländern Afrikas erinnert werden.

Datum:

Große Teile Afrikas sind sehr arm. In vielen Ländern gibt es immer wieder Hungersnöte, Kriege und Naturkatastrophen. Daran erinnern soll der "Tag der Industrialisierung Afrikas". "Industrialisierung" bedeutet ganz kurz gesagt: Geld wird hauptsächlich damit verdient, dass in Fabriken Waren hergestellt werden. Damit kann grundsätzlich meist mehr Geld verdient werden als zum Beispiel mit Landwirtschaft.

Geflüchtete Kinder essen
Auch vielen Kindern in Afrika geht es nicht besonders gut.
Quelle: reuters

Bereits 1990 haben die Vereinten Nationen den 20. November zum "Tag der Industrialisierung Afrikas" gemacht, damit die problematische Situation in vielen afrikanischen Ländern nicht vergessen wird. Auch reichere Länder sollen dazu beitragen, dass sich daran etwas verbessert.

Auf dem Foto sieht man zwei Nashörner, die durch den Serengeti-Nationalpark spazieren. Das eine Nashorn läuft weiter vorne im Bild, das andere Nashorn hinterher. Man sieht sonst nur den sandigen Boden und Bäume und Gestrüpp im Hintergrund.
Tier- und Naturschutzgebiete wie der Serengeti-Nationalpark sind normalerweise ein beliebtes Reiseziel.
Quelle: reuters

Afrika ist ein Kontinent mit sehr fruchtbarem Boden. Das heißt, dass dort viele Nahrungsmittel eigentlich gut wachsen können. Und es leben viele faszinierende Tiere dort. Außerdem gibt es zum Beispiel auch Gold, Diamanten und andere wertvolle Bodenschätze. Diese werden aus Afrika an andere, reichere Länder verkauft. Mit dem Geld davon und aus dem Tourismus in den Nationalparks machen die afrikanischen Länder normalerweise ihren größten Gewinn.
Doch da durch Corona die Nachfrage nach teurem Gold oder Diamanten zurückgegangen ist und auch kaum noch Touristinnen und Touristen reisen dürfen, geht es den Menschen in Afrika wieder schlechter.

Außerdem können die Menschen in manche Regionen in Afrika den fruchtbaren Boden oder die Bodenschätze nur bedingt nutzen. Dort gibt es zum Beispiel keine richtigen Ernte-Maschinen und nicht genügend Wasser, um die Pflanzen ausreichend zu bewässern. Auch Bahnstrecken und Straßen, auf denen die Ernte und die Bodenschätze transportiert werden könnten, sind nur teilweise vorhanden.

Um zu verstehen, warum Afrika sich nicht so entwickelt hat, wie es zum Beispiel europäische Länder getan haben, muss man viele Jahre in die Vergangenheit blicken. logo! erklärt es euch im Video.

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Kolonialismus in Afrika
 

logo! erklärt euch, warum große Teile Afrikas sehr arm sind.

Videolänge
1 min

Die Folgen der Kolonialzeit sind für viele Menschen in Afrika immer noch spürbar.Trotzdem gibt es mittlerweile einige gute Entwicklungen: Zum Beispiel werden immer mehr Straßen gebaut oder neue, erfolgreiche Internetfirmen gegründet.

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