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Tag gegen Sklaverei

Eigentlich wurde die Sklaverei bereits vor langer Zeit abgeschafft. Doch auch heute gibt es noch Menschen, die wie Sklaven leben.

Datum:
Kinder in Ghana arbeiten in einem Fischerboot
Leben wie in Sklaverei Quelle: dpa

Wenn Menschen keine Rechte haben und gezwungen werden, hart zu arbeiten, nennt man das Sklaverei. Sklaverei ist zwar weltweit verboten, trotzdem leben vermutlich mehr als 20 Millionen Menschen wie Sklaven. Experten schätzen, dass auch etwa fünf Millionen Kinder darunter sind. Um darauf aufmerksam zu machen, gibt es den "Tag der Erinnerung an den Sklavenhandel und dessen Abschaffung" - jährlich am 23. August.

Sklavenaufstand am 23. August 1791

Am 23. August 1791 brach in Saint-Domingue, dem heutigen Haiti, ein Sklavenaufstand aus. Danach wurde der Sklavenhandel in vielen Ländern offiziell abgeschafft. Heute wird Sklaverei vor allem durch Menschenhändler möglich. Sie verdienen viel Geld damit, heimlich Kinder und Erwachsene zu verkaufen. Die müssen dann oft unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten und werden manchmal auch misshandelt.

Belogen, verkauft, entführt

Einige Kinder werden von den Menschenhändlern entführt. Es passiert auch, dass Eltern ihre Kinder an Menschenhändler verkaufen. Sie sind oft sehr arm und verzweifelt und haben für ihre Familie kaum etwas zu essen und zu trinken. Sie brauchen so dringend Geld, dass sie sogar ihre eigenen Kinder verkaufen. Sie tun das nicht, weil sie ihre Kinder nicht mehr lieben, sondern weil sie einfach keinen anderen Ausweg aus ihrer Not sehen.

Falsche Versprechungen

Die Menschenhändler belügen die Eltern auch oft. Sie versprechen ihnen zum Beispiel, dass sie die Kinder in ein anderes Land schicken, wo es ihnen besser gehen wird und sie eine Schule besuchen können. Tatsächlich werden diese Kinder dann aber gezwungen, hart zu arbeiten. Manchmal müssen sie auch als Kindersoldaten kämpfen.

Kinderhandel hart bestrafen!

Hilfsorganisationen wie UNICEF oder terre des hommes setzen sich dafür ein, dass der Kinderhandel hart bestraft wird. Und sie versuchen, den Eltern in den armen Ländern zu helfen. Sie sollen sich und ihre Kinder besser versorgen können und ihre Kinder nicht mehr aus Verzweiflung verkaufen.

Die Hilfsorganisationen bauen auch Schulen für die Kinder. Denn nur mit einer guten Ausbildung werden die Kinder später einmal die Chance haben, einen Job zu bekommen, mit dem sie genügend Geld für sich und ihre eigenen Kinder verdienen können. Außerdem setzen sich die Hilfsorganisationen dafür ein, dass die Politiker auf der ganzen Welt mehr für den Schutz von Kindern unternehmen.

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