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Chaos nach dem Taifun

Ein besonders starker Taifun hat auf den Philippinen für Zerstörung gesorgt. Noch immer suchen Rettungskräfte nach Vermissten.

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Mit Schaufeln und teilweise sogar mit bloßen Händen suchen Rettungskräfte und auch Familienmitglieder in dem philippinischen Ort Itogon nach Vermissten. Denn am Wochenende war der Taifun "Mangkhut" über den Norden des Landes gerast. Dabei gab es auch heftige Regenfälle. Sie haben die Erde aufgeweicht, und die fing an vielen Stellen an zu rutschen. In Itogon wurde dabei eine Notunterkunft von Goldminenarbeitern und ihren Familien von einer Schlammlawine verschüttet - man vermutet, dass noch etwa 40 Menschen dort unter der Erde sein könnten.

Bergung nach Taifun in Südostasien am 17.09.2018
Helfer suchen nach verschütteten Bergleuten. Quelle: dpa

Das ist passiert

Zerstörtes Haus durch Taifun "Mangkhut"
Viele Häuser sind zerstört. Quelle: reuters

Mit Windböen von bis zu 260 Kilometern pro Stunde war der Taifun am Samstag über den Norden der Philippinen gerast. Das ist etwa doppelt so schnell wie die meisten Autos auf unseren Autobahnen fahren. Dabei hat der besonders breite Taifun auf den Philippinen viel verwüstet. Bäume wurden ausgerissen und viele Häuser zerstört. Viele Menschen konnten sich vor dem Taifun in Sicherheit bringen. Weil ihre Häuser zerstört sind, leben momentan sehr viele Menschen noch in Notunterkünften. Klar ist bisher aber auch, dass mindestens 74 Menschen durch den Taifun getötet wurden.

Taifun "Mangkhut" war danach nach China weitergezogen und hat auch dort für Schäden gesorgt und Straßen überflutet. Helfer versuchen momentan, alles wieder aufzuräumen.

Heftiger Sturm auch in den USA

Am 17.09.2018 trägt ein Mann ein Kind während einer Überschwemmung in Leland, USA auf den Armen. Die Überschwemmungen sind Folge des Tropensturms "Florence".
Die Rettungskräfte holen Anwohner aus ihren Häusern in den überschwemmten Gebieten. Quelle: reuters

Auch auf der anderen Seite der Erdkugel in den USA macht ein Sturm den Menschen zu schaffen - Hurrikan "Florence" hat vor allem in den Bundesstaaten North Carolina und South Carolina für Zerstörung gesorgt. Mit etwas mehr als 100 Kilometern pro Stunde war Hurrikan "Florence" deutlich schwächer als der Taifun. Doch obwohl "Florence" sich extrem abgeschwächt hat, sorgt er noch immer für heftige Regenfälle und Überschwemmungen. Viele Menschen müssen von Rettungskräften mit Booten aus ihren Häusern geholt werden. Mindestens 32 Menschen sind durch "Florence" ums Leben gekommen.

Die Stärke von Stürmen

Der Taifun "Mangkhut" wurde zwischenzeitlich auf der Hurrikan-Skala bei Kategorie 5 eingeordnet. Er war also sehr viel stärker als der Hurrikan "Florence", der zur Kategorie 1 gezählt wurde. Was die einzelnen Kategorien aussagen, könnt ihr hier nachlesen:

ZDFtivi | logo! - So entsteht ein Taifun

Wie entsteht ein Taifun? logo! erklärt es euch!

Videolänge:
1 min
Datum:

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