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14 Spiele-Apps fallen in Tests durch

Auf dem Handy zocken, das machen immer mehr. Experten haben jetzt 14 Handyspiele getestet. Ihr Ergebnis: Diese Spiele sind nicht für Kinder geeignet.

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Viele lieben sie: Handyspiele wie Minecraft, Fortnite oder Clash of Clans. Nun haben sich Experten mal 14 der beliebtesten Spiele-Apps genauer angeschaut. Die meisten davon kann man kostenfrei herunterladen. Die Tester wollten unter anderem herausfinden, wie kindgerecht die Spiele sind und ob Kinder die Apps sicher nutzen können.

Junge am Handy
Spiele-Apps sind nicht immer für Kinder geeignet.
Quelle: dpa

Das Ergebnis: Die Tester können keines der geprüften Handyspiele für Kinder empfehlen. Viele der Apps bieten keinen ausreichenden Schutz für Kinder. Zum Beispiel wurde in manchen Apps auf Inhalte hingewiesen, die mit Sex zu tun haben. In einer anderen App wurde immer wieder Werbung für ein Spiel eingeblendet, in dem Menschen erschossen werden und es gab Apps, in denen Mitspieler rechtsextreme Namen hatten.

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Ein weiteres Problem: Viele Apps bieten In-App-Käufe an. Wenn man zum Beispiel die eigene Spielfigur besser ausstatten will oder zusätzliche Rohstoffe braucht, kann man dafür Geld bezahlen. So hat man schnell Hunderte Euro ausgegeben. Oft ist es so, dass Spieler, die Geld ausgeben, auch besser im Spiel vorankommen als andere.

Tipps für mehr Sicherheit beim Spielen

Dass Familien jetzt komplett auf diese Apps verzichten, ist eher unwahrscheinlich. Allerdings haben die Experten ein paar Tipps, die man beachten kann, wenn man weiter sicher zocken will.

  • In den Einstellungen der App-Stores kann man In-App-Käufe ausschalten, sodass sie nicht möglich sind.
  • Offline spielen. Wenn das Handy nicht im Internet ist, sind In-App-Käufe nicht möglich, mit anderen Spielern chatten funktioniert nicht, es werden keine persönlichen Infos an die App weitergegeben und es wird kein Datenvolumen verbraucht.
  • In den Einstellungen des Handys oder der Apps überprüfen, welche Informationen die Apps abgreifen. Zum Beispiel müssen Spiele-Apps in der Regel nicht auf den eigenen Standort zugreifen oder auf die Fotos und Videos, die auf dem Handy gespeichert sind.
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