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Testspiel England - Deutschland

Am Freitagabend um 21 Uhr wurde das vorletzte Länderspiel des Jahres 2017 angepfiffen: Die deutsche Nationalmannschaft spielte 0:0 unentschieden gegen das Team aus England.

Der deutsche Spieler Leroy Sane kämpft um den Ball mit dem Engänder Harry Maguire
Beim Testspiel gegen England hatten die deutschen Spieler einige gute Szenen, schossen aber kein Tor. Quelle: dpa

Es ging um nichts - trotzdem hatten die meisten Experten und Fußballfans ein spannenderes Testspiel zwischen England und Deutschland erwartet. Denn die Spiele zwischen diesen beiden Mannschaften waren bisher oft sehr spannend - besonders im berühmten Wembley-Stadion in London. Doch damit war es diesmal nichts: Zwar starteten die Deutschen gut ins Spiel und hatten in der ersten Halbzeit einige gute Chancen, aber der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Besonderes Pech hatte Leroy Sané, als sein Lattenschuss auf der Linie weggeköpft wurde.

Neue Spieler ausprobiert

Fußball-Bundestrainer Jogi Löw
Bundestrainer Jogi Löw will beim Testspiel viel ausprobieren. Quelle: epa

Wie bei einem Testspiel üblich, probierte Bundestrainer Jogi Löw viel aus und setzte einige neue Spieler ein - zum Beispiel Marcel Halstenberg von RB Leipzig. Ilkay Gündogan war endlich wieder fit und konnte nach einem Jahr Pause wieder in der Nationalmannschaft spielen. Kapitän Mats Hummels machte als Abwehr-Chef einen guten Job und verhinderte in der 59. Minute ein Gegentor in letzter Sekunde. In der zweiten Halbzeit war das Spiel insgesamt ausgeglichener und gleichzeitig vorsichtiger - beide Mannschaften wollten offenbar kein Risiko eingehen. In der letzten Minute hätten die Engländer fast doch noch ein Tor geschossen, aber auch diesmal diesmal flog der Ball übers Tor - es blieb beim torlosen Unentschieden.

Das berühmte Wembley-Tor

Beim Finale England- Deutschland bei der WM 1966 fiel das berühmte Wembley-Tor.
War dieser Ball beim WM-Finale 1966 wirklich im Tor? Darüber wird bis heute gestritten. Quelle: ap

Dabei waren viele Spiele in Wembley bisher besonders spannend gewesen. Das Tor, das für besonders viel Diskussionen sorgte, fiel bei der Fußballweltmeisterschaft 1966: Am 30. Juli fand das Finale zwischen Gastgeber England und Deutschland im Wembley-Stadion in London statt. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit gelang den Deutschen mit 2:2 der Ausgleich und das Spiel ging in die Verlängerung. In der 100. Minute schoss der englische Spieler Geoff Hurst auf das deutsche Tor - der Ball prallte an die Latte, sprang auf die Torlinie und aus dem Tor. Es herrschte große Verwirrung, ob der Ball wirklich über der Torlinie war und das Tor gezählt werden konnte. Der Schiedsrichter beriet sich mit dem Linienrichter und gab das Tor. Die englischen Zuschauer jubelten, einige rannten sogar aufs Spielfeld. In dem Trubel schoss Hurst sogar noch ein weiteres Tor. So gewann England mit 4:2 das WM-Finale und wurde zum ersten und bisher einzigen Mal Fußball-Weltmeister. Doch ob der Ball damals im Wembley-Stadion wirklich im Tor war, darüber wird in der Fußballwelt bis heute gestritten.

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