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Richtig Spenden - gar nicht so einfach

Worauf muss man beim Spenden achten? Hier gibt es die Antworten!

Datum:

Zwei Wochen ist es jetzt her, dass das Hochwasser in Westdeutschland viele Orte verwüstet und vielen Menschen ihr Zuhause genommen hat.

Zerstörte Häuser nach der Flutkatastrophe in Ahrweiler.
Nach der Flutkatastrophe sind viele Häuser zerstört.
Quelle: epa

Viel Geld wird benötigt

Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser in Rheinland-Pfalz. Archiv
Die Aufräumarbeiten werden noch sehr lange dauern.
Quelle: Thomas Frey/dpa/Archivbild

Klar ist: Es wird noch Jahre dauern, alles wieder aufzubauen. Und: Das Ganze wird Geld kosten. Viel Geld. Wie viel genau, ist noch gar nicht abzusehen.

Es müssen Häuser neu gebaut, Straßen und Bahnschienen repariert werden. Menschen, die alles verloren haben, müssen wieder von vorn anfangen und sich viele Dinge neu anschaffen.

Geld aus verschiedenen Quellen

Deutschland zahlt insgesamt 400 Millionen Euro Soforthilfe, um die schlimmsten Schäden zu beseitigen. Auch Versicherungen zahlen Geld aus. Doch das wird nicht reichen, sagt das Bündnis "Aktion Deutschland Hilft". Die Hochwasseropfer seien trotz allem noch auf Spenden angewiesen.

Spenden - aber wohin?

Viele Menschen möchten jetzt gern helfen und Geld spenden. Doch wer einmal anfängt danach zu suchen, wird schnell feststellen: Es gibt unendlich viele Stellen, wohin man spenden kann. Allerdings gibt es auch Betrüger, die die Spendenbereitschaft der Menschen ausnutzen. Im Internet wurden schon gefälschte Spendenaufrufe entdeckt.

Aufpassen!

Deshalb sollte man ganz genau hinschauen und aufpassen, wohin man sein Geld spendet.

Hier sind drei Tipps, wie ihr sicher spenden könnt:

1. Zeit lassen: Lasst euch nicht drängen - auch wenn Spendensammler zum Beispiel an der Haustür klingeln. Sammelt erst mal genügend Infos über die jeweilige Organisation.

2. Informieren: Seriöse Organisationen schreiben zum Beispiel Jahresberichte und stellen ihre Projekte ausführlich vor. Bei Spendenseiten im Netz könnt ihr checken, ob es dort ein Impressum, einen Ansprechpartner sowie eine ordentliche Adresse gibt. Sammelt auch Infos darüber, wie viel Geld in Verwaltung und Werbung fließt und wie viel dann noch für den guten Zweck übrig bleibt.

DZI - Spenden-Siegel
Quelle: PR

3. Achtet auf Siegel: Es gibt zum Beispiel das "DZI Spenden-Siegel". Organisationen mit diesem Siegel werden geprüft und können zum Beispiel nachweisen, wie sie das Spendengeld verwenden. Wenn ein Verein in der Liste fehlt, muss das aber nicht heißen, dass er unseriös ist. Viele kleinere Organisationen wollen sich die Prüfung nämlich nicht leisten. Denn das Siegel kostet Geld.

Wenn ihr auf diesen Link klickt, findet ihr ein paar offizielle Spendenkonten.

Nicht nur Geld benötigt

Patient spendet Blut
Es werden dringend Blutspenden gebraucht.
Quelle: ZDF

Übrigens: Wer helfen will, kann das auch ganz ohne Geld tun. Im Moment werden nämlich dringend Blutspenden benötigt. Wegen der Corona-Pandemie und wegen der Urlaubszeit gibt es gerade weniger Blutkonserven. Ausgerechnet jetzt werden aber viele für die Versorgung der Verletzten der Flutkatastrophe benötigt. Der Gesundheitsminister Jens Spahn und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben die Bürgerinnen und Bürger am Dienstag gebeten, schnellstmöglich Blut zu spenden. Dafür muss man mindestens 18 Jahre alt sein. Informieren könnt ihr euch beim Deutschen Roten Kreuz.

Diesen Text hat Johanna für euch geschrieben.

logo! erklärt

logo! - Wo Spendengelder hingehen 

logo! erklärt, was mit dem Geld passiert, das man spendet.

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