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Mehr Polizisten, Lehrer und Feuerwehrleute für Deutschland?

In Köln haben sich am Montag und Dienstag Beamte aus ganz Deutschland getroffen. Sie haben gefordert, dass es mehr Menschen geben müsste, die für den Staat arbeiten.

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Das Treffen hatte der Deutsche Beamtenbund organisiert - der setzt sich für Menschen ein, die für den deutschen Staat arbeiten. Zum Beispiel fordert er mehr Geld für sie oder achtet darauf, wie es ihnen beim Arbeiten geht. Beamte und auch Angestellte, die nicht für eine Firma oder eine Fabrik arbeiten, sondern für den deutschen Staat, für ein Bundesland oder eine Stadt, gehören zum Öffentlichen Dienst. Das sind Menschen in ganz verschiedenen Berufen: etwa Erzieherinnen und Erzieher, Busfahrer, Polizistinnen, Feuerwehrleute, Lehrer oder Forscherinnen. Insgesamt arbeiten in Deutschland rund 4,8 Millionen Menschen im Öffentlichen Dienst.

Arbeiten zu wenig Menschen im Öffentlichen Dienst?

Der Deutsche Beamtenbund fordert, dass man im Öffentlichen Dienst noch viel mehr Leute einstellen müsste - etwa bei der Polizei, in der Alten- und Krankenpflege, bei der Kontrolle von Lebensmitteln oder auch in Kitas und Schulen. Denn in den nächsten Jahren würden viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Ruhestand gehen, also nicht mehr weiter arbeiten. Dann werden vielen Stellen frei. Der Beamtenbund möchte, dass diese Stellen nicht abgeschafft, sondern wieder mit neuen Leuten besetzt werden.

Kritik an Beamten

Nicht alle sehen das so. Kritiker sind der Meinung, gerade Beamte gäbe es in Deutschland bereits zu viele. Und sie kosteten den Staat zu viel Geld - vor allem im Ruhestand. Außerdem sei es grundsätzlich unfair, überhaupt Beamte zu haben. Denn diese hätten mehr Rechte als Menschen, die nicht für den Staat arbeiten. Und sie bekämen mehr Geld im Alter.

Mehr zu den Rechten und Pflichten von Beamten erfahrt ihr unten im Video.

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Was ist ein Beamter oder eine Beamtin?
 

Sie arbeiten zum Beispiel in der Schule oder bei der Polizei.

Videolänge:
1 min
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