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Trauer in Trier

In Trier ist am Dienstagnachmittag ein Mann mit einem Auto durch die Fußgängerzone gefahren und hat dabei Menschen verletzt und auch getötet. Was wir bisher wissen.

Datum:
Rheinland-Pfalz, Trier: Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr sind nahe der Fußgängerzone im Einsatz, in der ein Auto mehrere Menschen erfasst und nach ersten Erkenntnissen zwei von ihnen tödlich verletzt hat.
Rheinland-Pfalz, Trier: Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr nahe der Fußgängerzone, durch die das Auto gefahren ist.
Quelle: dpa

Was wir bisher wissen:

  • In Trier im Bundesland Rheinland-Pfalz ist ein 51 Jahre alter Deutscher mit einem Auto sehr schnell durch die Fußgängerzone in der Innenstadt gefahren.
  • Dabei sind fünf Menschen gestorben, 18 wurden verletzt.
  • Die Polizei hat den Mann nach der Tat festgenommen.
  • Der Mann stammt aus dem Kreis Trier-Saarburg. Sein Auto wurde sichergestellt.
  • Er ist in der Vergangenheit nicht aufgefallen, schrieb die Polizei. In den Tagen vor der Tat habe er in seinem Auto gelebt, bei der Fahrt habe er viel Alkohol im Körper gehabt.
  • Viele Menschen, die den Vorfall gesehen haben, stehen unter Schock. Es geht ihnen schlecht.
  • Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung.
  • Die Polizei hat eine Hinweisseite im Internet veröffentlicht, wo Zeugen Videos und Fotos hochladen können.

Was wir noch nicht wissen:

  • Bisher ist noch nicht klar, warum der Mann durch die Fußgängerzone gefahren ist. Um einen möglichen Grund herauszufinden, wird er von der Polizei vernommen, also befragt. Klar ist, dass er eine Amokfahrt begangen hat. Hier erklären wir euch, was ein Amoklauf ist.
  • Manche denken, dass der Mann ein Terrorist ist. Dafür gibt es bisher aber keine Hinweise. Terroristen sind Menschen, die durch Gewalt Angst und Schrecken verbreiten wollen. Hier erklären wir euch, was Terrorismus bedeutet.

Politiker und Politikerinnen sind geschockt

Der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe ist nach dem Vorfall durch die Innenstadt gegangen. "Es war einfach nur schrecklich", sagte er.

Wir sehen solche Bilder im Fernsehen ganz oft und denken, das kann bei uns nicht passieren. (...) Jetzt ist es auch in Trier passiert.
Wolfram Leibe

Die Ministerpräsidentin - also Chefin - von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, kommt selbst aus Trier und veröffentlichte dieses Foto in den Sozialen Medien.

Malu Dreyers Gesicht, dazu der Text: Ich bin schockiert und tief erschüttert über die Tat in meiner Heimatstadt Trier. Mein tiefes Beileid gilt den Angehörigen der Töten. Allen Verletzten wünsche ich eine baldige Genesung. Danke an alle Einsatzkräfte.
Quelle: Twitter/Malu Dreyer

Die Bundesregierung zeigte sich ebenfalls erschüttert: Die Gedanken seien bei den Angehörigen der Opfer und bei den Helferinnen und Helfern, schrieb Regierungssprecher Steffen Seibert auf Twitter.

Was in Trier geschehen ist, ist erschütternd. Die Gedanken sind bei den Angehörigen der Todesopfer, bei den zahlreichen Verletzten und bei allen, die in diesem Moment im Einsatz sind, um die Betroffenen zu versorgen.
Steffen Seibert

Die Menschen in Trier trauern

Auf dem Bild sieht man zahlreiche Kerzen und Blumen, die auf dem Boden abgelegt sind. Davor knien drei Frauen, die ebenfalls Kerzen abstellen.
Am Tag nach der Tat legen Trauernde in Gedenken an die Opfer Blumen und Kerzen an der Porta Nigra nieder.
Quelle: dpa

Am Mittwochmorgen haben sich Politikerinnen und Politiker sowie Bürgerinnen und Bürger an der Porta Nigra, dem Stadttor und Wahrzeichen von Trier, versammelt. Sie gedachten der Opfer, stellten Kerzen auf und legten Blumen nieder. Es gab auch ein Gebet. Für Donnerstag hat der Oberbürgermeister ein weiteres gemeinsames Trauern und Gedenken an die Opfer angekündigt. Dazu sollen um 13:46 Uhr, dem Zeitpunkt der Tat am Dienstag, die Kirchenglocken läuten.

Diesen Text haben Teresa und Lisa geschrieben.

Ein Mädchen hält sich die Hände vor die Augen, weil es vor etwas Angst hat

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Hier findet ihr Tipps, wie ihr damit umgehen könnt.

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