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Trump übergibt sein Amt an Biden

Drei Wochen ist es her, seit die USA Joe Biden zum neuen Präsidenten gewählt haben. Aber Donald Trump sieht seine Niederlage nicht ein und hat in den letzten Wochen wichtige Schritte in der Amtsübergabe verhindert. Jetzt macht er widerwillig den Weg frei für Biden.

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Am 20. Januar 2021 ist es soweit: Dann wird Joe Biden offiziell als 46. Präsident der Vereinigten Staaten in sein Amt eingeführt. Noch-Präsident Donald Trump versucht das allerdings mit allen Mitteln zu verhindern, weil er selbst gerne noch weiter Präsident sein möchte. Seit der Präsidentschaftswahl vor drei Wochen stellt er sich quer und will den Sieg von Joe Biden nicht anerkennen. Er spricht von Wahlbetrug und versucht sogar, vor Gericht gegen den Sieg von Biden vorzugehen. Allerdings hat er bisher keine Beweise dafür. Und mehr als 30 Klagen von Trumps Anwälten wurden schon abgelehnt.

Trump hat die Vorbereitungen von Biden blockiert

Eigentlich sollte längst die sogenannte "Transition", also die Übergangsphase und Amtsübergabe, zwischen Donald Trump und Joe Biden starten. Bisher hatte sich Trump dagegen geweigert. Am Montag hat er aber widerwillig zugestimmt und macht somit den Weg für die Amtsübergabe frei.

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Wie es jetzt für Biden weitergeht

In der Übergangsphase soll ein Präsident auf seine neuen Aufgaben vorbereitet werden und vertrauliche Informationen aus der bisherigen Regierung erhalten, bevor es im Januar mit dem Regieren losgeht.

Diese wichtigen Informationen hatte Biden bisher aber nicht bekommen, weil Trump die US-Regierungsbehörde ("General Services Administration") davon abgehalten hatte, Informationen mit Biden zu teilen. Als Trump also am Montag doch noch seine Zustimmung für die Zusammenarbeit der Regierungsbehörde mit Joe Biden gab, war das ein wichtiger Schritt für eine funktionierende Amtsübergabe.

Das bedeutet für Joe Biden nun zum einen, dass er endlich Zugang zu den vertraulichen Informationen bekommt. Und auch, dass er bei der Ernennung von seinen Ministerinnen und Ministern von jetzt an mit Regierungsbehörden zusammenarbeiten kann. Das ging bisher nicht und hat seine Vorbereitungen behindert.

Nächste Schritte für Biden

Biden hat bereits seine ersten Ministerinnen und Minister bekannt gegeben, mit denen er in Zukunft zusammenarbeiten will. Als neuen Außenminister hat er zum Beispiel Antony Blinken bestimmt. Erst einmal kann Biden jetzt also erleichtet aufatmen und froh darüber sein, dass Trump einem so wichtigen Schritt zugestimmt hat. Auch, wenn Trump das nicht ganz freiwillig getan hat und wohl nur, weil er unter Druck stand. Biden wird wohl noch einige andere Hürden zu meistern haben. Trump will nämlich vor Gericht weiter um seinen Platz im Weißen Haus kämpfen.

Diesen Text hat Lisa geschrieben.

Hier könnt ihr noch einmal alles zu den beiden Rivalen und zu den Hintergründen der diesjährigen US-Wahl nachlesen:

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Hier bekommt ihr alle Infos zur Wahl.

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