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Ärger um türkisches Fußballteam

Politische Äußerungen auf dem Fußballplatz sind verboten. Einige türkische Nationalspieler haben sich aber wohl nicht daran gehalten. Nun droht dem türkischen Fußballverband dafür eine Strafe.

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Am vergangenen Freitag spielte das türkische Nationalteam gegen die albanische Nationalmannschaft. Dieses Spiel war Teil der Qualifikation für die Europameisterschaft 2020. Nach dem 1:0-Siegtreffer für die Türkei hatten einige türkische Spieler mit der Hand an der Stirn salutiert. Dieses Anlegen der Hand an die Stirn ist beim Militär ein Zeichen des Grußes.

Türkische Fußballspieler salutieren
Türkische Fußballspieler salutieren beim Spiel gegen Frankreich.
Quelle: dpa

Warum der Gruß wohl politisch war

In diesem Fall wollten die Spieler damit möglicherweise zeigen, dass sie das türkische Militär und die Politik des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan unterstützen. Türkische Soldaten sind vergangene Woche im Norden Syriens einmarschiert und kämpfen dort gegen kurdische Gruppen. Dieser Angriff wird unter anderem von der Europäischen Union und den USA heftig kritisiert.

Wie es nun weitergeht

Auch am Montag bei dem EM-Qualifikationsspiel der Türkei gegen Frankreich wiederholten türkische Fußballspieler diesen militärischen Gruß. Der Europäische Fußballverband (UEFA) verbietet politische Äußerungen und Zeichen. Deshalb ermittelt die UEFA nun gegen den türkischen Fußballverband und könnte auch Strafen verhängen, zum Beispiel Geldstrafen, Platzsperren oder Punktabzug. Der Verband muss nun belegen, dass es sich tatsächlich um politische Äußerungen handelte.

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