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Überlastete Jugendämter

Die Mitarbeiter in den Jugendämtern sollen Familien helfen und aufpassen, dass es Kindern gut geht. Kürzlich kam jedoch heraus: Viele Jugendämter sind überlastet.

Datum:

Die Mitarbeiter in vielen Jugendämtern haben so viel zu tun, dass sie kaum hinterherkommen. Das zeigt eine große Befragung, die unter Jugendamts-Mitarbeitern und -Mitarbeiterinnen in ganz Deutschland durchgeführt wurde. Das Problem: Manche Städte haben nicht genügend Geld, um mehr Mitarbeiter einzustellen. Bezahlt wird die Arbeit in den Jugendämtern nämlich hauptsächlich von den jeweiligen Städten.

"Jugendamt" ist am 14.09.2017 auf einem Schild in Dresden (Sachsen) zu lesen
Jugendämter gibt es überall in Deutschland.
Quelle: dpa-Zentralbild

Viele wichtige Aufgaben

Das bedeutet: Einzelne Mitarbeiter müssen sehr viele Familien betreuen. Dazu gehören zum Beispiel Beratungsgespräche, Hilfe in schwierigen Situationen und manchmal auch die Entscheidung, ein Kind in eine Pflegefamilie zu schicken, wenn sich zu Hause niemand um das Kind kümmern kann oder es viel Gewalt gibt. Mehr als 100 verschiedene Fälle betreut ein einziger Mitarbeiter in manchen Städten gleichzeitig, dazu kommt noch jede Menge Papierkram. Manchmal müssen Kinder deshalb lange warten, bis sich jemand vom Jugendamt um ihr Problem kümmert.



Viele Experten meinen deshalb: Die Jugendämter sollten mehr Personal bekommen und auch der Staat sollte sich mehr an den Kosten beteiligen. Denn es ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche überall in Deutschland rasch Hilfe bekommen, wenn es in ihrer Familie Probleme gibt.

Video

ZDFtivi | logo! - Ronja erzählt

Ronja war als Kind mehrmals in Pflegefamilien. Das war eine schwierige Zeit für sie.

Videolänge:
2 min
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