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Schwere Überschwemmungen in Italien und Frankreich

In Teilen der Länder hat es so viel geregnet, wie seit 60 Jahren nicht mehr. Die Fluten haben Straßen und Brücken zerstört.

Datum:
Unwetter in Frankreich
Das Wasser hat viel Schlamm und Dreck in die Straßen gespült.
Quelle: dpa

Viele Straßen und Dörfer sind in Südfrankreich und Norditalien zerstört. Am Wochenende hat es in Südfrankreich und in Norditalien in der Region Piemont und im Aostatal starke Unwetter gegeben. Von Freitag auf Samstag hat es dort so viel geregnet, wie seit 60 Jahren nicht mehr. Nach den schweren Unwettern haben die Menschen nun langsam angefangen, aufzuräumen und die Schäden zu reparieren. Rund 1000 Feuerwehrleute und Soldaten sind in Frankreich mittlerweile im Einsatz, um zu helfen.

Frankreich: Schwere Regenfälle und Überschwemmungen in Saint-Martin-Vesubie
Das Dorf Saint-Martin-Vésubie hat es stark getroffen.
Quelle: dpa

Viel zu viel Regen

Beschädigtes Haus. Fluss.
Die Wassermassen haben viele Häuser zerstört.
Quelle: epa

Der viele Regen hat den Wasserstand vieler Bäche und Flüsse stark ansteigen lassen und Schlammlawinen ausgelöst. Die Fluten haben in einigen Dörfern ganze Häuser und Brücken mitgerissen. Mindestens zehn Menschen sind ums Leben gekommen. Viele haben ihre Häuser verloren.

Durch die vielen zerstörten Brücken und Straßen, waren einige Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten. Die Menschen hatten an einigen Orten für einige Zeit auch keinen Strom und kein Trinkwasser mehr. Außerdem fiel das Telefonnetz aus.

Venedig Hochwasserschutz "Mose"
So sieht der Hochwasserschutz "Mose" in Venedig aus.
Quelle: epa

Auch in Venedig stieg der Wasserspiegel an. Dort kam zum ersten Mal der neue Hochwasserschutz zum Einsatz. Aus dem Wasser fahren dafür große Fluttore hoch. Die Tore haben dafür gesorgt, dass nicht noch mehr Wasser eindringen konnte. Deshalb gab es in Venedig kein Hochwasser.

Neben Italien und Frankreich waren auch die Schweiz und Österreich von den starken Regenfällen betroffen.

Warum hat es so stark geregnet?

Über Europa hing am Wochenende ein sogenanntes Tiefdruckgebiet. Das hat viel Regen mitgebracht. Die Wetterlage am Wochenende hat dafür gesorgt, dass dieses Tief sich nicht so schnell bewegen konnte. Es "hing fest". Dadurch hat es an einigen Stellen besonders viel Regen gegeben.

Das könnt ihr Euch, wie bei einem Gartenschlauch vorstellen. Wenn ihr eure Blumen gießt und mit dem Schlauch mit einer hin und her Bewegung das Wasser verteilt, bekommen alle Blumen gleich viel Wasser. Bewegt ihr euren Schlauch sehr langsam oder gar nicht, entsteht an der Stelle schnell eine Pfütze.

Die hohen Berge der Alpen sorgen zusätzlich dafür, dass die Regenwolken sich nicht so schnell bewegen können.

Diesen Text hat Hannes geschrieben

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