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Heftige Überschwemmungen in Japan

Seit Tagen hört es in Japan nicht auf zu regnen. Hunderttausende Menschen müssen sich in Sicherheit bringen, mehrere sind wohl schon gestorben.

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Dass es in dem asiatischen Land Japan zu dieser Jahreszeit stark regnet, ist normal. Denn dort herrscht gerade Regenzeit. Doch die Regenfälle werden von Jahr zu Jahr heftiger. In den vergangenen Tagen hat es im Südwesten des Landes so stark geregnet, dass Flüsse über die Ufer traten, Häuser und Straßen überflutet und Autos weggespült wurden. Der Boden weichte an manchen Orten so stark auf, dass es zu Erdrutschen kam und Häuser zerstört wurden. Bei den Unwettern wurden viele Menschen verletzt, mehrere sind wohl gestorben. Einige werden noch vermisst.

Überschwemmtes Haus in der Präfektur Kumamoto.
Rettungskräfte sind dort mit Booten unterwegs.
Quelle: -/Kyodo News/AP/dpa

Rettungskräfte sind im Einsatz

Viele Rettungskräfte und Helferinnen und Helfer sind im Einsatz. Einige Bewohnerinnen und Bewohner haben sich vor den Wassermassen auf die Dächer ihrer Häuser gerettet. Dort warten sie darauf, dass sie mit Hilfe von Hubschraubern oder Booten gerettet werden.

Noch keine Entwarnung

Der Wetterbericht für die kommenden Tage kündigt weitere Regenfälle an. Mehr als 200.000 Menschen sollen ihre Häuser verlassen und sich in Sicherheit bringen. Sie werden zum Beispiel in Notlagern untergebracht. Dort ist die Situation allerdings auch angespannt, weil wegen des Coronavirus auf Abstands -und Hygieneregeln geachtet werden muss.

Überschwemmte Straße am 04.07.2020 in Hitoyoshi (Japan)
Der Regen lässt noch nicht nach.
Quelle: AP

Überschwemmungen auch in China

Auch im Süden des Landes China gab es in den vergangenen Tagen heftige Überschwemmungen und Erdrutsche. Auch dort sind Menschen bei den Unwettern gestorben. An manchen Orten hat der Regen momentan etwas nachgelassen und die Aufräumarbeiten haben begonnen.

Luftbild auf überflutete Häuser und Straßen; 10.07.2019
In China mussten mehrere Zehntausend Menschen wegen Überschwemmungen ihre Häuser verlassen.
Quelle: ZDF
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