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Warum Menschen in Chile protestieren

Schon vor dem Coronavirus gab es viele Probleme in dem Land Chile. Doch jetzt verschlimmert sich die Situation für viele Menschen.

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In dieser Woche gab es heftige Proteste in dem Land Chile. Dabei kam es auch zu Gewalt zwischen der Polizei und den Demonstrantinnen und Demonstranten. Der Grund für die Unruhen: Wegen des Coronavirus gelten strenge Ausgangssperren in Chile. Viele Menschen können deshalb nicht zur Arbeit gehen. Sie verdienen dann auch kein Geld und können sich lebenswichtige Dinge wie Nahrungsmittel nicht mehr leisten.

Wir haben Hunger.
Demonstrantinnen und Demonstranten in Chile
Dutzende Demonstranten mit Munschutz werfen mit Steinen, einer hält ein Straßenschild in der Hand
Proteste gegen Corona-Maßnahmen in Santiago, Chile.
Quelle: dpa

Die Menschen sind sauer auf die chilenische Regierung, dass sie keine Hilfe bekommen. Sie fordern zum Beispiel, dass Lebensmittelpakete verteilt werden. Das hatte der Präsident Sebastián Piñera eigentlich auch versprochen, er hat aber nicht gesagt, wann diese Pakete verteilt werden sollen. Bisher ist nichts bei den Menschen angekommen.

Probleme gab es schon vor Corona

Die Menschen in Chile sind schon länger unzufrieden mit der Regierung. Zum Beispiel sind Lebensmittel schon vor Corona sehr teuer gewesen. Viele junge Menschen können sich die Studiengebühren für die Universität nicht leisten und es gibt einen großen Unterschiede zwischen Arm und Reich in Chile. Ein paar Familien sind superreich, aber sehr viele Menschen haben nur sehr wenig Geld. Präsident Piñera hat schon häufiger versprochen, etwas gegen die Probleme in Chile zu unternehmen, sich dann aber nicht daran gehalten.

Schon seit dem vergangenen Jahr hat es deswegen immer wieder gewaltsame Proteste gegen die Regierung gegeben. Dabei sind sogar Menschen gestorben, viele wurden verletzt.

Hier gibt es noch mehr Infos über das Land Chile:

Viele Statuten aus Gestein stehen auf der Osterinsel

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Chile
 

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