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Große Zerstörung nach heftigen Überflutungen

Im Westen Deutschlands besteht in den überfluteten Gebieten erstmal keine Gefahr mehr. Dort haben die Menschen mit dem Aufräumen begonnen. Am Wochenende hat der heftige Regen die Menschen im Süden Bayerns und in Sachsen getroffen.

Datum:

Von Mittwoch bis Freitag hat es vor allem im Westen Deutschlands heftig geregnet. Besonders in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gibt es in einigen Regionen seitdem Chaos. Flüsse sind in kurzer Zeit so voll gelaufen, dass es Hochwasser und heftige Überflutungen gab. Insgesamt sind dabei in beiden Bundesländern mindestens 156 Menschen gestorben, einige werden noch vermisst.

Das Wasser der kleinen Sahrbach ist zu einem reißenden Strom geworden. Die Straßen wurden von den Wassermassen überflutet. Kreuzberg, Ahrweiler, 17.07.2021.
In Kreuzberg in Rheinland-Pfalz hat die Flutkatastrophe großen Schaden angerichtet.
Quelle: ZDF/Simon Hrubesch

Häuser und Brücken sind eingestürzt und ganze Straßen stehen unter Wasser. Viele Menschen mussten ihre Häuser verlassen, weil Überflutungen drohten. Manche konnten nur mit Booten vom Wasser aus gerettet werden. Auch zum Beispiel Strom- und Gasleitungen wurden zerstört, das Handynetz funktionierte lange Zeit nicht überall. Bahnstrecken sind nicht befahrbar.

Viel Arbeit für die Menschen

Nun beginnen die Menschen mit dem Aufräumen. Aus ganz Deutschland kommen Spenden in den betroffenen Gebieten an. Mehr dazu erfahrt ihr hier:

Zerstörtes Restaurant an der Ahr.

logo! - Ziemlich viel zu tun! 

So kann den Menschen jetzt geholfen werden.

ZDFtivi

Heftige Unwetter in Bayern, Sachsen und Österreich

Am Samstagabend trafen dann Unwetter den Süden Bayerns und Teile Sachsens. Heftiger Regen hatte auch hier Flüsse über die Ufer treten lassen, Hänge rutschten ab und die Wassermassen überfluteten Straßen und Häuser drohten einzustürzen. Mehr als 130 Menschen mussten ihre Häuser deshalb verlassen. Mindestens zwei Menschen starben.

Auch im Nachbarland Österreich gab es im Bundesland Salzburg heftige Überflutungen.

Unwetter in Bayern. Symbolbild
In Bayern mussten einige Häuser geräumt werden. Die Menschen wurden in Sicherheit gebracht.
Quelle: Kilian Pfeiffer/dpa

Warum es zu Überschwemmungen kommt

Der Grund für den heftigen Regen war das Tief "Bernd", das tagelang unter anderem über dem Westen Deutschlands hing. Normalerweise ziehen Tiefs recht schnell über Gebiete hinweg. Tief "Bernd" allerdings bewegte sich nur langsam. Deshalb kam auf einen Schlag sehr viel Regen in einem Gebiet herunter. Dass das so ist, hat auch mit dem Klimawandel zu tun:

logo! - Wenn Regen zum Problem wird 

Hier erfahrt ihr, wie Überschwemmungen entstehen.

Videolänge
1 min · ZDFtivi 1 min

Im Westen Deutschlands ist in den kommenden Tagen erstmal gutes Wetter angesagt. Dort geht das Aufräumen weiter. Im Süden in Bayern wird der Regen langsam weniger. Allerdings steigt das Wasser in den Flüssen erstmal weiter an. In manchen Gegenden drohen deshalb nach wie vor Überschwemmungen.

Diesen Text haben Katrin H. und Katrin R. geschrieben.

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