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Italien: Unwetter halten an

Das Wetter in Italien hat sich noch immer nicht beruhigt. Besonders schwer hat es am Wochenende den Süden des Landes getroffen.

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Seit Tagen herrschen in Italien Starkregen, Sturm und Gewitter. Bäche haben sich in reißende Flüsse verwandelt, Straßen und Häuser wurden überflutet und es kam zu Erdrutschen. Wind und Wellen rissen Boote aus ihren Anlegestellen und ließen sie ans Ufer krachen. Viele Bäume knickten um und Stromleitungen wurden beschädigt.

Besonders heftig getroffen hat es am Wochenende die Insel Sizilien im Süden Italiens. Ein Fluss war dort so schnell angestiegen, dass sich nicht alle Menschen rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten. Mindestens 30 Menschen sind bei den Unwettern bisher ums Leben gekommen.

Umgestürzte Bäume im Fluss Piave bei Belluno
Umgestürzte Bäume im Fluss Piave bei Belluno
Quelle: dpa

Experten schätzen, dass etwa 14 Millionen Bäume umgeknickt sind. Sie sagen, dass die Zerstörungen in dem Land noch über viele Jahre sichtbar sein werden.

Zerstörung in Venedig

Auch die Stadt Venedig ist von dem Unwetter betroffen. Berühmte Plätze und Gebäude wie der etwa 1.000 Jahre alte Markusdom wurden überflutet. Für die alten Bauwerke ist das eine Gefahr, denn das Wasser greift die Gemäuer an. Einige Kunstwerke wurden beschädigt und müssen restauriert werden.

Noch keine Entwarnung

Wann sich das Wetter in Italien wieder beruhigt, ist noch nicht abzusehen. Für einige Regionen des Landes gelten weiterhin Unwetterwarnungen.

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