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Kalifornien geht gegen Haustierfarmen vor

Katzen, Hunde, Meerschweinchen: Haustiere sind weltweit beliebt. In den USA gibt es sogar große Haustierfarmen. Dort werden massenhaft Hunde oder Katzen geboren. Weil es den Tieren dort oft nicht gut geht, hat der US-Bundesstaat Kalifornien nun ein Gesetz dagegen gemacht.

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Tierhandlungen dürfen nur noch Haustiere verkaufen, die aus Tierheimen kommen oder von Tierschutzorganisationen gerettet wurden, so lautet das Gesetz. Damit will der US-Bundesstaat Kalifornien Haustierfarmen stoppen. Dort werden massenhaft Hunde oder Katzen geboren, um mit ihrem Verkauf Geld zu verdienen. Den Tieren geht es aber oft nicht gut. Sie werden in zu vollen, dreckigen Käfigen gehalten, bekommen falsches Fressen und selten schaut ein Tierarzt nach ihnen.

Welpenfarm in Australien
Das Foto zeigt eine Tierfarm in Australien. Hier wurden massenhaft Hunde gehalten.
Quelle: rspca/dpa

Tierhandlungen, die gegen das Gesetz verstoßen und trotzdem Tiere aus diesen Farmen verkaufen, bekommen eine Geldstrafe. Züchter, die nur wenige Tiere halten und nachweisen können, wo sie herkommen und wie es ihnen geht, dürfen weiterhin ihre Tiere verkaufen.

Darauf könnt ihr beim Tierkauf achten

Mehr als 34 Millionen Haustiere leben in Deutschland. Solche Tierfarmen wie in den USA sind hier bisher nicht bekannt. Dennoch könnt ihr ein paar Tipps beachten, wenn ihr ein neues Haustier kauft und sichergehen wollt, dass es nicht aus einer Massenzucht kommt:

  • Geht ins Tierheim und adoptiert dort ein Tier.
  • Hört euch um, ob jemand einen guten, kleinen Züchter kennt.
  • Fragt in der Zoohandlung nach der Herkunft des Tieres.
  • Kauft keine Tiere über das Internet!

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Videolänge:
1 min
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