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Streit um Strafzölle

Eigentlich machen Unternehmen aus der Europäischen Union und den USA viele Geschäfte miteinander. Doch US-Präsident Trump will das künftig eingrenzen: mit sogenannten Strafzöllen. Das sorgt gerade für schlechte Stimmung zwischen einigen Ländern und den USA.

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US-Präsident Donald Trump hat entschieden, dass die USA in Zukunft Strafzölle auf Aluminium und Stahl verhängen. Was das bedeutet, lässt sich an einem Beispiel erklären: Kauft etwa eine US-amerikanische Firma im Ausland - zum Beispiel in Deutschland oder China - Stahl oder Aluminium, dann müsste die Firma in Zukunft Strafzölle, also Extra-Gebühren an die USA zahlen. Diese Strafzölle sind so etwas wie eine Strafgebühr dafür, dass die Firma Stahl und Aluminium im Ausland gekauft hat und nicht im eigenen Land.

Was Trump damit erreichen will

Trump kündigt Strafzölle an
Trumps Strafzölle sind sehr umstritten. Quelle: ap

Trumps Ziel: US-amerikanische Firmen sollen in Zukunft mehr Stahl und Aluminium im eigenen Land kaufen und nicht mehr im Ausland. Er glaubt, dass so Stahl- und Aluminiumhersteller in den USA unterstützt werden, und dass dadurch auch mehr Arbeitsplätze in den USA entstehen. Die komplette Wirtschaft in den USA könnte durch diese Strafzölle wachsen, meint US-Präsident Trump.

Reaktionen auf Trumps Entscheidung

Archiv: Am Hochofen überwacht ein Mitarbeiter den Abstich des flüssigen Eisens, aufgenommen am 06.10.2004
Auch in Deutschland arbeiten viele Menschen in der Stahlindustrie Quelle: dpa

Trumps Anordnungen haben für heftige Reaktionen gesorgt. Stahl- und Aluminiumhersteller in den USA finden Trumps Entscheidung gut. Andere dagegen warnen davor, dass die Preise für Stahl und Aluminium aus dem eigenen Land, also den USA, steigen könnten. Produkte, für deren Herstellung Stahl oder Aluminium verwendet wird, könnten dann auch teurer werden - zum Beispiel Dosengetränke oder in Dosen verpacktes Essen.

Schlechte Stimmung wegen der USA

Kritik kommt vor allem von Politiker aus Ländern, die regelmäßig mit den USA Handel treiben. Der deutsche Finanzminister Scholz sagte zum Beispiel, dass das Verhalten der USA mit den Regeln, die weltweit gelten würde, nicht vereinbar sei. Über Jahre haben die USA und Länder in Europa sich gegenseitig unterstützt, doch die Strafzölle der USA sorgen nun für schlechte Stimmung. Bei einem Treffen in den USA haben Politiker aus aller Welt miteinander diskutiert und den US-amerikanischen Politikern gesagt, dass sie die Strafzölle nicht einfach hinnehmen werden.

Droht ein Handelskrieg?

Die Politiker der Europäischen Union (EU) haben deshalb angedroht, möglicherweise auch Strafzölle zu erheben und zwar für Dinge, die aus den USA gekauft werden. Zum Beispiel Erdnussbutter, Kleidung oder Motorräder. Damit würden zum Beispiel deutsche Firmen weniger in den USA bestellen, und das könnte US-amerikanischen Firmen schaden. Einige Experten befürchten, dass die USA und andere Länder immer mehr Strafzölle ankündigen, um sich gegenseitig zu schaden, und der Streit immer schlimmer werden könnte. Auch wenn man das dann als Handelskrieg bezeichnet, mit Waffen wird in einem solchen Streit nicht gekämpft.

Video

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Der Streit um die Strafzölle und wie er sich entwickeln könnte.

Videolänge:
1 min
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