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Donald Trump in Nordkorea - für wenige Sekunden

Am Sonntag war Donald Trump als erster amtierender US-Präsident überhaupt in dem Land Nordkorea - allerdings nur für wenige Sekunden. Viele kritisieren Trump für diesen kurzen Auftritt.

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US-Präsident Donald Trump und der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Un haben sich am Sonntag an der Grenze zwischen Nord- und Südkorea getroffen: Trump in Südkorea, Kim in Nordkorea. Für einen kurzen Augenblick lief Donald Trump auf die nordkoreanische Seite. Er war also kurz in Nordkorea. Noch nie zuvor war ein Präsident der USA in diesem Land. Trump und Kim gaben sich die Hand. Schnell wurden ein paar Fotos für Journalistinnen und Journalisten geschossen und schon gingen beide wieder zurück auf die südkoreanische Seite der Grenze.

US-Präsident Trump und Nordkoreas Kim Jong Un.
US-Präsident Trump und Nordkoreas Kim Jong Un.
Quelle: Susan Walsh/AP/dpa

Kritik an dem kurzen Auftritt

Viele Journalisten und Politiker kritisieren das Treffen am Sonntag. Einige meinen, dass Donald Trump und Kim Jong Un nur so tun, als wollten sie den Streit mit Nordkorea beenden. Trump und Kim hätten sich nur getroffen, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Deshalb glauben viele, dass auch das Treffen an der Grenze am Sonntag nicht dazu beiträgt, dass der Streit der beiden Länder wirklich beendet wird.

Darum geht es in dem Streit

Wahrscheinlich besitzt Nordkorea Atomwaffen. In der Vergangenheit gab es immer wieder angebliche Atomwaffentests in dem Land. Außerdem hat Nordkorea den USA und anderen Ländern mit seinen Waffen gedroht.

Allerdings besitzen auch die USA Atomwaffen, von denen Nordkorea sich bedroht fühlt. Deshalb haben die USA und Nordkorea oft heftig gestritten und sich immer wieder gegenseitig gedroht.

Was Trump und Kim wollen

Trump will, dass Nordkorea seine Atomwaffen vollständig vernichtet. Kim fordert wohl, dass die USA dafür die Sanktionen gegen Nordkorea beenden. Damit sind Strafmaßnahmen gegen Nordkorea gemeint. Fast alle Länder der Welt haben sich darauf geeinigt, Nordkorea für das Bauen von Atomwaffen zu bestrafen. Sie verkaufen zum Beispiel keine Lebensmittel, Holz, Maschinen oder Benzin nach Nordkorea.

Ein Ende aller Sanktionen wollte Trump bisher nicht zusagen. Ebenso war Kim bisher nicht bereit, vollständig auf Atomwaffen zu verzichten.

Wie kann es weitergehen

Politiker und Experten finden, dass die Treffen und Gespräche zwischen Trump und Kim ein wichtiger Schritt für den Frieden zwischen den beiden Ländern sind. Es ist aber fraglich, ob der jahrelange Streit wirklich bald vorbei ist. Experten glauben, dass noch viele Verhandlungen und Gespräche zwischen den beiden Ländern nötig sind.

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