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USA und Russland streiten über Waffen

Gerade wird viel über einen alten Vertrag berichtet, der für mehr Sicherheit auf der Welt sorgen sollte - der sogenannten INF-Vertrag. Dieser Vertrag ist nun nicht mehr gültig. logo! erklärt euch, was es damit genau auf sich hat.

Datum:

Bis in die 80er Jahre führten die beiden mächtigen Länder USA und Sowjetunion den sogenannten Kalten Krieg. In diesem Krieg kam es nie zu direkter Waffengewalt zwischen den USA und der Sowjetunion. Er führte aber dazu, dass beide Länder immer mehr und immer gefährlichere Waffen bauten. Darunter waren auch viele Atomraketen. Sie zählen zu den gefährlichsten Waffen überhaupt.

Irgendwann beschlossen die beiden Länder, dieses Wettrüsten zu beenden. Im Jahr 1987 unterschrieben die USA und die Sowjetunion dann den sogenannten INF-Vertrag. Mit diesem Vertrag verpflichteten sie sich, viele Atomraketen zu vernichten und keine neuen zu bauen.

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Der INF-Vertrag
 

Er wurde vor mehr als 30 Jahren beschlossen und sollte für Sicherheit sorgen.

Videolänge:
1 min


Gegenseitige Vorwürfe

Seitdem hat sich viel verändert. Erstmal: Die Sowjetunion gibt es nicht mehr. Sie hat sich aufgeteilt in viele Länder – das größte davon ist Russland.

Im vergangenen Jahr haben sich diese beiden Länder, also die USA und Russland, gegenseitig vorgeworfen, sich nicht an den Vertrag zu halten. Daraufhin haben die USA den Vertrag gekündigt. Und auch Russland kündigte an, aus dem Vertrag auszusteigen.

Seitdem sind sechs Monate vergangen und seit Freitag ist der Vertrag nun nicht mehr gültig. Experten befürchten nun, dass beide Länder wieder anfangen, mehr Waffen zu bauen. Viele Menschen sorgen sich, dass ein neues Wettrüsten zwischen den beiden Ländern stattfinden könnte.

Andere Experten sehen allerdings auch eine Chance darin, dass der INF-Vertrag nun nicht mehr gültig ist. Denn: Die USA und auch Russland denken nun darüber nach, über einen neuen Vertrag zu beraten - möglicherweise auch mit anderen mächtigen Ländern wie China. Einige Experten hoffen, dass ein neuer Vertrag besser zur Situation auf der Welt passen könnte, als der alte INF-Vertrag.

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