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Ausschreitungen in den USA: Was war los?

Anhängerinnen und Anhänger von Trump sind Anfang Januar in ein wichtiges Gebäude in der Hauptstadt Washington eingedrungen. Dort sollte gerade der zukünftige Präsident Joe Biden offiziell im Amt bestätigt werden.

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Das Kapitol in Washington D.C. in den USA ist ein Gebäude, in dem wichtige Politikerinnen und Politiker der USA Sitzungen abhalten. Am 6. Januar sollte dort die Wahl des zukünftigen Präsidenten Joe Biden noch einmal offiziell bestätigt werden. Das ist eigentlich keine große Sache. Denn dass Biden Präsident wird, steht ja schon länger fest.

Doch bei dieser Sitzung kam es zu Protesten. Anhängerinnen und Anhänger von Donald Trump haben protestiert, um zu zeigen, dass sie die Wahl Bidens nicht anerkennen.

Unterstützer des US-Präsidenten Trump versuchen eine Absperrung vor dem Kapitol zu durchbrechen.
Demonstranten versuchen, eine Absperrung vor dem Kapitol zu durchbrechen.
Quelle: dpa

Heftige Gewalt, Tote und Verletzte

Bei den Protesten kam es zu heftiger Gewalt. Die Trump-Anhänger sind sogar in das Kapitol eingedrungen. Die Politikerinnen und Politiker dort mussten sich in Sicherheit bringen.

Trump-Anhänger stürmten das US-Kapitol.
Trump-Anhänger klettern an einer Mauer hoch, um ins Kapitol zu gelangen.
Quelle: Jose Luis Magana/AP/dpa

Fünf Menschen sind gestorben. Viele weitere wurden verletzt. Auch Fernsehteams und Journalisten wurden angegriffen. Erst Stunden später war die Lage in Washington wieder unter Kontrolle und sie Sitzung wurde fortgeführt. Mittlerweile wurde Joe Biden im Amt als zukünftiger Präsident bestätigt.

Demonstranten haben das Kapitol in Washington gestürmt
Diese Demonstranten sind in das Kapitol eingedrungen.
Quelle: dpa

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Warum nach den Ausschreitungen in den USA viele darüber diskutieren.

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Viele geben Trump die Schuld

Vor der Sitzung im Kapitol hatte Donald Trump zu seinen Anhängerinnen und Anhängern gesprochen. Er behauptete wieder, dass bei der Wahl betrogen wurde und dass man das Ergebnis nicht akzeptieren sollte. Dann rief er seine Anhänger auf, zum Kapitol zu ziehen.

Donald Trump in einer Videobotschaft.
Donald Trump in einer Videobotschaft.
Quelle: Evan Vucci/AP/dpa

Erst als es bereits zu heftiger Gewalt gekommen war, postete Trump eine Videobotschaft im Internet. Er schrieb, dass er den Ärger seiner Anhänger verstehen könne, aber dass sie jetzt nach Hause gehen müssten. Erst einen Tag später meldete Trump sich noch einmal und sagte, dass die Gewalt nicht in Ordnung gewesen sei.
Viele kritisieren heftig, dass Trump das nicht viel früher und deutlicher gesagt hat.

Obwohl Trump nur noch knapp zwei Wochen Präsident ist, fordern einige nun, dass er als Präsident zurücktritt oder ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn eingeleitet wird. Ob das aber wirklich geschieht, ist unklar. Am 20. Januar tritt Joe Biden Trumps Nachfolge an.

Diesen Text hat Luisa geschrieben.

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