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Nach dem Vulkanausbruch in Guatemala

Der "Volcán de Fuego" ist einer der aktivsten Vulkane in Mittelamerika. Nach dem Ausbruch am Sonntag werden noch viele Menschen vermisst. Der Vulkan gibt keine Ruhe und rumort weiter.

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"Volcán de Fuego" - das bedeutet auf Deutsch "Feuervulkan". Und diesen Namen trägt der Vulkan in dem kleinen mittelamerikanischen Land Guatemala zu Recht. Das hat er am Sonntag mit einem heftigen Ausbruch bewiesen. Glühend heiße Asche, Gesteinsbrocken und Lava schleuderte der Vulkan in die Luft. Viele Häuser wurden zerstört, die Lavaströme haben wichtige Straßen blockiert. Etwa 100 Menschen sind gestorben und sehr viele werden immer noch vermisst. Damit war der Ausbruch der heftigste seit mehr als 40 Jahren.

Aufräumarbeiten nach dem Vulkanausbruch in Guatemala
Aufräumarbeiten nach dem Vulkanausbruch
Quelle: dpa

Viele Menschen sind betroffen

Viele Helfer sind im Einsatz, um Verletzte zu versorgen und sich um die Menschen in den betroffenen Gebieten zu kümmern. Mehr als 3.500 Menschen haben ihre Dörfer verlassen und in Notunterkünften Zuflucht gefunden. Viele wissen nicht, wann sie wieder nach Haus gehen können. Manche Häuser sind so zerstört, dass man nicht mehr darin wohnen kann.

Schwierige Rettungsarbeiten

An einigen Orten ist es auch Tage nach dem Ausbruch sehr heiß - teilweise bis zu 400 Grad heiß. Deshalb sind sogar die Schuhe einiger Helfer geschmolzen. Und auch Rauch macht die Rettungsarbeiten besonders schwierig. Die Helfer müssen deshalb mit Atemschutzmasken arbeiten. Experten gehen davon aus, dass der Feuervulkan auch in den nächsten Tagen noch gefährlich bleibt. Insgesamt leben etwa 1,7 Millionen Menschen in der Region rund um den Vulkan.

Verschiedene Vulkanarten

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