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Vulkan auf La Palma hat sich beruhigt

Fast drei Monate lang hatte ein Vulkan auf der spanischen Insel La Palma Lava und Asche gespuckt. Nun ist der Ausbruch vorbei.

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Am 13. Dezember hatte der Vulkan auf der Kanareninsel La Palma nochmal ziemlich heftig gewütet. Doch am Abend hatte er auf einmal aufgehört. Seitdem ist er ruhig und es treten nur noch Gase aus - er spuckt keine Lava mehr und die Erde hat auch nicht mehr gebebt. Nun hat die Regionalregierung den Vulkanausbruch für beendet erklärt. Für die rund 85.000 Menschen, die auf der Insel leben, ist das eine sehr gute Nachricht.

Luftaufnahme des Hauptkegels des Vulkans Cumbre Vieja in Tacande, auf der Kanareninsel La Palma, Spanien, 17. Dezember 2021. Aufnahme mit einer Drohne.
Nachdem er seit drei Monaten weiter und immer weiter Lava und Asche gespuckt hat, ist der Cumbre Vieja auf La Palma endlich zur Ruhe gekommen.
Quelle: Reuters

Was war passiert?

Vor mehr als drei Monaten, am 19. September, war der Vulkan in der Vulkankette "Cumbre Vieja" auf der Kanareninsel La Palma ausgebrochen. Und spuckte seitdem immer wieder Lava und brachte die Erde zum beben.

oldaten der spanischen Armee stehen auf einem Hügel, während Lava bei einem weiteren Vulkanausbruch auf der Kanareninsel fließt.
Der Vulkan spuckte lange heiße Lava, die den Berg hinab floss und vieles zerstörte.
Quelle: Emilio Morenatti/AP/dpa

Die Lavaströme haben auf der Insel ziemlich viel zerstört und ganze Landstücke unter sich begraben. Wenn die heiße Erdmasse kalt wird, wird sie hart wie Stein und ist kaum weg zu bekommen. Insgesamt wurden in La Palma Tausende Gebäude zerstört und rund 1.200 Hektar Land von einer meterdicken Lavaschicht bedeckt. Das ist eine Fläche größer als 1.700 Fußballfelder!

Wie geht es jetzt weiter?

Ob Wohnhäuser, Schulen oder Felder, auf denen zum Beispiel Bananen wuchsen: Davon ist an vielen Stellen nicht mehr viel zu erkennen, weil Teile der Insel mit Asche und abkühlender Lava bedeckt sind. Etwa 7.000 Menschen hatten ihre Häuser verlassen müssen und waren in Sicherheit gebracht worden. Die Regierung Spaniens hat angekündigt, den Menschen beim Wiederaufbau zu helfen. Die Menschen auf der Insel hoffen, dass die Hilfen schnell bei ihnen ankommen.

Spanien, Santa Cruz De Tenerife: Der Vulkan Cumbre Vieja, an dem Tag, an dem seine Eruption offiziell beendet wurde.
Teile der Insel sind mit Asche bedeckt.
Quelle: ap

Warum La Palma durch den Ausbruch gewachsen ist

An der Westküste ist die Insel durch den Vulkanausbruch ein ganzes Stück größer geworden. Das um die 1.300 Grad heiße flüssige Gestein wird hart, sobald es auf das kalte Wasser trifft. Dadurch haben sich zwei Landzungen gebildet - so groß wie 70 Fußballfelder.

Tatsächlich sind die Kanarischen Inseln, zu denen auch La Palma gehört, überhaupt erst durch Vulkane entstanden.

Längster bekannter Ausbruch

Deshalb sind die kanarischen Inseln auch als Vulkaninseln bekannt. Doch dass tatsächlich einer der Vulkane dort ausbricht, ist selten. Der Vulkan auf La Palma war das letzte Mal vor 50 Jahren ausgebrochen. Und dass er so lange Lava Lava gespuckt hat, ist noch ungewöhnlicher. Mit 85 Tagen war der Ausbruch nun der längste, der auf der Insel bekannt ist.

Diesen Text haben Fränzi, Meike, Katrin und Felix für euch geschrieben.

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