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Wahl in Österreich

Nach der Parlamentswahl in Österreich wird Sebastian Kurz mit nur 31 Jahren wahrscheinlich neuer Bundeskanzler. Seine Partei ÖVP überlegt, in Zukunft gemeinsam mit der rechtspopulistischen Partei FPÖ zu regieren.

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Wart ihr schon mal in Österreich? Vielleicht zum Ski fahren oder wandern? Falls nicht, habt ihr aber bestimmt schon mal von Österreich gehört. Österreich ist nämlich ein Nachbarland von Deutschland. Das bedeutet, dass beide Länder direkt nebeneinander liegen. Knapp einen Monat nach der Bundestagswahl in Deutschland wurde am Wochenende auch in Österreich gewählt.

Wer hat bisher regiert?

Ein Kleinkind auf einer Wahlkampfveranstaltung
In Österreich wurde in den letzten Tagen und Wochen Wahlkampf geführt. Quelle: ap

Seit dem Jahr 2007, also seit 10 Jahren, haben die ÖVP und die SPÖ Österreich gemeinsam in einer Koalition regiert. Der aktuelle Bundeskanzler ist Christian Kern von der Partei SPÖ. Die SPÖ ist eine sozialdemokratische Partei. Sozialdemokratische Parteien setzen sich zum Beispiel eher für Arbeiter als für Firmenchefs ein. Die ÖVP ist eine eher konservative Partei. Konservativ bedeutet, dass es der Partei besonders wichtig ist, an Werten und Regeln festzuhalten, die es schon lange gibt. Außerdem achtet die ÖVP besonders darauf, dass es Firmen gut geht.

Bei der Wahl am letzten Sonntag traten aber auch noch andere Parteien an. Zum Beispiel die Parteien Die Grünen oder die FPÖ. Die FPÖ ist eine rechtspopulistische Partei. Sie möchte zum Beispiel nicht, dass mehr Flüchtlinge nach Österreich kommen. Außerdem findet die FPÖ die Europäische Union nicht gut.

Wie hat Österreich gewählt?

Das Endergebnis der Wahl steht zwar noch nicht ganz fest. Anhand der bereits ausgezählten Stimmen lässt sich aber schon ziemlich sicher sagen, wie viele Stimmen die Parteien bekommen haben. Circa 31,5 Prozent der Menschen, die am Sonntag in Österreich gewählt haben, haben sich für die ÖVP entschieden. Damit hat die ÖVP die meisten Stimmen bekommen. Auf Platz zwei landete die SPÖ mit knapp 27 Prozent. Die rechtspopulistische Partei FPÖ konnte knapp 26 Prozent der Stimmen für sich gewinnen und steht damit aktuell auf Platz drei in Österreich.

Weil die FPÖ als rechte Partei so gut abgeschnitten hat, sprechen viele Menschen jetzt von einem "Rechtsruck" in Österreich. Das hat auch damit zu tun, dass Sebastian Kurz, der Spitzenkandidat der ÖVP, im Wahlkampf versucht hat, einige Themen der FPÖ zu übernehmen.

Keine der Parteien hat bei der Wahl so viele Stimmen bekommen, dass sie alleine eine Regierung bilden könnte. Deshalb müssen die Parteien sich jetzt überlegen, mit welcher anderen Partei sie regieren möchten. Es könnte zum Beispiel sein, dass die ÖVP gemeinsam mit der FPÖ eine Koalition bildet.

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