Sie sind hier:

Feuer in Griechenland, Italien und Algerien

Seit Tagen wüten Feuer in mehreren Ländern an der Mittelmeerküste. In einigen Regionen fiel Regen. Doch: Hitze, Trockenheit und Wind machen es Feuerwehrleuten schwer, die Brände unter Kontrolle zu bekommen.

Datum:

Die Länder Griechenland und Italien und Algerien liegen alle am Mittelmeer. Dort gibt es momentan eine heftige Hitzewelle. In den letzten Tagen sind daher mehrere Feuer ausgebrochen. Wegen extremer Hitze, Trockenheit und starkem Wind breiten die sich besonders schnell aus. In einigen Regionen fiel Regen, doch die Gefahr ist noch nicht vorbei.

Italien

Im Süden Italiens sind seit einigen Tagen hunderte Feuerwehrleute im Einsatz. Besonders stark sind die Brände in den Regionen Kalabrien und Apulien. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen und konnten in Sicherheit gebracht werden. Laut den Feuerwehrleuten vor Ort ist die Lage aber immer noch kritisch. Am Donnerstag sind daher vier Löschflugzeuge aus Frankreich gelandet, die beim Löschen helfen sollen. Vier Menschen sind bisher durch die Brände gestorben.

Ein Teil des abgebildeten Waldes steht in Flammen.
In Italien ist es gerade besonders heiß. Dadurch steigt die Gefahr, dass neue Brände entstehen.
Quelle: ap

Auf der italienischen Insel Sizilien ist das Feuer inzwischen wieder unter Kontrolle. Allerdings ist es dort gerade sehr heiß. Am Mittwoch zeigte das Thermometer bis zu 48,8 Grad an. Weil es in den kommenden Tagen weiterhin heiß bleibt, ist die Gefahr für neue Brände immer noch sehr hoch. In Italien ist daher noch keine Besserung in Sicht.

Algerien

In Algerien sind die Brände im Moment besonders schlimm. An rund 100 Orten sind in dem Land Feuer ausgebrochen. Mindestens 49 Menschen sind bereits gestorben. Viele Menschen wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht. Sie sind in Schulen, Wohnheimen und Gastfamilien untergebracht. Zur Unterstützung haben die Länder der Europäischen Union zwei Löschflugzeuge geschickt.

Ein Mann mit Hut und Feuerwehrschlauch löscht einen Waldbrand.
In Algerien brennen an rund 100 Orten Feuer.
Quelle: reuters

Griechenland

In Griechenland können die Menschen dagegen wieder etwas aufatmen. In der Nacht zu Donnerstag hat es geregnet. Die Menschen freuten sich so sehr darüber, dass sie die Regentropfen in ihren Autos mit einem Hupkonzert begrüßt haben. Die Regenfälle haben viele Brände gelöscht. Dadurch haben die Feuerwehrleute die verbleibenden Brände nun unter Kontrolle. Allerdings wehen auch in Griechenland immer noch starke Winde, die neue Feuer anfachen könnten.

Ein gelöschtes Gebiet ist von oben zu sehen. Es dampft und raucht dort.
In Griechenland haben Regenfälle viele Brände gelöscht.
Quelle: ap

Was der Klimawandel damit zu tun hat

Dass es in der Region am Mittelmeer Waldbrände gibt, ist nicht ungewöhnlich. Das kommt schon seit vielen Jahren immer wieder vor.

Klimaexpertinnen und Klimaexperten sagen allerdings, dass es wegen des Klimawandels immer häufiger extrem heiße und trockene Sommer gibt. Waldbrände können so leichter entstehen und sich schneller verbreiten.

Gemerkt auf "Mein ZDFtivi" Nicht mehr gemerkt Mag ich Mag ich nicht mehr Gemerkt auf "Mein ZDFtivi" Nicht mehr gemerkt Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Sie haben sich mit diesem Gerät ausgeloggt.

Sie haben sich von einem anderen Gerät aus ausgeloggt, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Ihr Account wurde gelöscht, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du bist dabei, den Kinderbereich zu verlassen. Möchtest du das wirklich?

Wenn du den Kinderbereich verlässt, bewegst du dich mit dem Profil deiner Eltern in der Mediathek!