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Rätsel um gestrandete Wale in Australien

Mehr als 150 Wale sind in Australien an den Strand geschwommen. Die meisten von ihnen sind dort bereits gestorben. Helfer vor Ort versuchen, die restlichen Tiere zu retten. Warum die Wale gestrandet sind, darüber wird gerätselt. Es gibt mehrere Vermutungen.

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Fischer hatten die gestrandeten Wale an der Küste im Westen Australiens entdeckt. Schnell waren viele Helfer vor Ort. Doch von den mehr als 150 Tieren waren die meisten bereits gestorben. Die Helfer versuchten, die überlebenden Wale wieder ins Wasser zu schieben oder dafür zu sorgen, dass ihre Haut immer nass und vor der Sonne geschützt bleibt.

Wale gestrandet
Immer wieder kommt es vor, dass eine Gruppe Wale strandet. Warum, ist ein Rätsel. Quelle: reuters

Bei den Walen handelt es sich wohl um Kurzflossen-Grindwale. Sie werden etwa fünf bis sieben Meter lang. Sie wiegen bis zu drei Tonnen, also etwa die Hälfte eines Elefanten. Außerdem schwimmen sie gerne in warmen Gewässern.

Warum stranden Wale?

Immer wieder kommt es vor, dass eine Gruppe Wale oder Delfine an Küsten strandet und nicht zurück ins Meer findet. Experten rätseln, warum das so ist. Eine Vermutung: Wale bilden eine Herde, bei Meeressäugetieren wird die Schule genannt. Wenn ein Wal strandet, folgen ihm die anderen häufig.

Vermutet wird aber auch, dass der Lärm unter Wasser, zum Beispiel durch Schiffsmotoren, die Tiere durcheinander bringt. Wale finden ihren Weg nämlich mit Hilfe von Echo, ähnlich wie Fledermäuse. Sie erzeugen Töne, also Klicklaute. Das Echo dieser Töne verrät den Tieren, wo genau sich ein Objekt vor ihnen befindet. Durch den Lärm im Meer könnte es aber sein, dass das Echo nicht mehr funktioniert und sich die Wale "verschwimmen".

Außerdem sind seichte oder halbkreisförmige Buchten ein Problem, denn diese werfen kein Echo zurück. So merkt der Wal nicht, dass er auf einen Strand zuschwimmt.

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