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Was ist Brandrodung?

Um schnell Ackerland zu gewinnen, werden in einigen Ländern Sträucher und Bäume manchmal abgebrannt.

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In vielen Gebieten der Welt benötigen Menschen immer wieder neue Flächen, um darauf zum Beispiel Vieh weiden zu lassen oder Pflanzen anzubauen. Besonders in ärmeren Ländern ist das ein großes Problem. Doch freie Flächen gibt es nicht einfach so. Meistens wachsen dort viele Sträucher oder dichte Urwälder.

Illegale Brandrodung des Regenwaldes in Brasilien.
Illegale Brandrodungen in Brasilien Quelle: ap

Flächen abbrennen geht schnell

Um Ackerflächen zu erhalten, müssen Sträucher und Bäume deshalb erst abgeholzt werden. Das ist mühsam und dauert sehr lange. Deshalb brennen die Menschen oft Sträucher und Bäume einfach ab. Das nennt man Brandrodung. In manchen Ländern - wie Indonesien und Brasilien - werden auch sehr große Flächen durch Brandrodung gewonnen. Dort gibt es große Firmen, die so Weideflächen für riesige Viehherden bekommen oder ausgedehnte Plantagen anlegen, zum Beispiel um Palmöl oder Sojabohnen anzubauen. In vielen Ländern ist das aber verboten - vor allem da, wo die Natur geschützt ist.

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